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Mutterkuhhalter bitten um Hilfe – Simonetta Sommaruga antwortet

Im Februar hatten 41 Mutterkuhhalter aus dem Graubünden die Bundesrätin um Hilfe wegen eines Wolfsrudels gebeten. Nun hat sie eine Antwort geschickt.


Das Problem, das die Verfasser des offenen Briefs an Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga (SP) schilderten, waren durch den Wolf wild gewordene Mutterkühe (hier lesen Sie den ganzen Brief: 41 Mutterkuhhalter bitten Bundesrätin Sommaruga um Hilfe). In ihrer Antwort bedankt sich Sommaruga für die «eindrückliche Schilderung» der Situation in Graubünden.

Eine Arbeitsgruppe nimmt sich dem Problem an

Sie nehme die Sorgen der Bündner Mutterkuhhalter sehr ernst und habe ihr Schreiben weitergeleitet. Nun werde sich die Arbeitsgruppe «Rindvieh und Grossraubtiere» gezielt der Probleme in diesem Kanton annehmen, so Sommaruga.

Ausserdem sollen das Bundesamt für Umwelt (Bafu), die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) und der Plantahof gemeinsam über weitere Unterstützungsmassnahmen diskutieren. 

Das revidierte Jagdgesetz soll helfen

Weiter verweist die Bundesrätin auf die Revision des Jagdgesetzes. Damit würden die Regeln für den Umgang mit dem Wolf angepasst mit dem Ziel, dass die Wölfe ihre natürliche Scheu vor Menschen, Siedlungen und Nutztieren behalten und Konflikte vermieden werden. 

Die Volksabstimmung über die Revision wurde allerdings wegen der Corona-Krise verschoben. 

Die Antwort von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga:

Vielen Dank für Ihr Schreiben und die eindrückliche Schilderung. Ich nehme Ihre Sorgen sehr ernst und habe Ihr Schreiben dem Bundesamt für Umwelt (Bafu) weitergeleitet. Das Bafu hat sich bei der Beratungsstelle für Umfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) über die bestehenden Instrumente zur Lösung solcher Probleme erkundigt. Die Arbeitsgruppe «Rindvieh und Grossraubtiere» nimmt sich gezielt der Bündner Probleme an. Der Plantahof koordiniert diese Arbeitsgruppe und bietet den betroffenen Landwirten entsprechende Unterstützung an. Das Bafu wird mit der BUL und dem Planathof weitere Möglichkeiten der Unterstützung der Mutterkuhhalter diskutieren.

Zudem haben Bundesrat und Parlament das Jagdgesetz gerade revidiert. Die Bevölkerung sollte eigentlich am 17. Mai 2020 über die Vorlage abstimmen. Aufgrund der ausserordentlichen Lage im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus hat des Bundesrat die Volksabstimmung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Mit der Revision des Jagdgesetzes hat das Parlament die Regeln im Umgang mit dem Wolf angepasst. Ziel der Vorlage ist es, dass die Wölfe die Scheu vor Menschen, Siedlungen und Nutztieren behalten. Damit sollen Konflikte vermieden werden. 

Freundliche Grüsse

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41 Mutterkuhhalter bitten Bundesrätin Sommaruga um Hilfe
18.02.2020
Eine grosse Gruppe bündnerischer Mutterkuhhalter bittet Simmonetta Sommaruga wegen eines Wolfsrudels um Hilfe. Die Tiere hätten jede Scheu verloren.
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In Obersaxen GR geht ein Wolfsrudel um. Das beunruhigt die Mutterkuhhalter in der Region, denn nach einem Angriff seien ihre Tiere äusserst aggressiv und trampelten alles nieder, was ihnen im Weg stehe.  Wolfsangriff ist nicht das grösste Problem Bisher seien alle Vergrämungsversuche erfolglos gewesen, heisst es in dem offenen Brief an Bundesrätin Simmonetta Sommaruga. Man habe auch nicht direkt ...
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