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Müller sitzen mit Bauern im gleichen Boot

Würde das Geld für das Schoggigesetz ersatzlos gestrichen, so würde dies nicht in erster Linie die exportorientierten Unternehmen treffen, sondern die Bauern. Ebenso wären auch die Betriebe der ersten Verarbeitungsstufe betroffen, also die Mühlen.


Publiziert: 27.10.2018 / 16:09

Das Schoggigesetz wird auf den 1. Januar 2019 aufgehoben. Der Bund darf den Export nicht mehr direkt unterstützen. So hat die WTO-Ministerkonferenz 2015 entschieden.

Weil von der wegfallenden Exportunterstützung nicht nur die Bauern betroffen sind, sondern auch die Verarbeiter, haben der Dachverband Schweizerischer Müller (DSM) und der Schweizerische Getreideproduzentenverband (SGPV) beschlossen, in dieser Sache eng zusammenzuarbeiten. Gemeinsam suchten sie in den letzten drei Jahren nach einer Nachfolgelösung. Und diese sieht so aus:

Solidarität ist essenziell

Der Bund entschied, das Geld fürs Schoggigesetz künftig in Form von Getreidezulagen und Milchzulagen an die Bauern auszubezahlen.

Der SGPV zieht die Getreidezulage in Form eines Beitrags von CHF 4.63 pro 100 kg Brotgetreide ein. Die so eingezogenen Mittel werden zum Ausgleich der Rohstoffpreisdifferenz eingesetzt. Über die Beitragserhöhung stimmt die Delegiertenversammlung des SGPV am 13. November ab.

Der SGPV und der DSM hoffen für das Funktionieren der Nachfolgeregelung stark auf die Solidarität der Bauern. «Nicht nur die Partner am Verhandlungstisch müssen mitmachen, sondern auch die Mitglieder», so Thomas Helbling, der Präsident des DSM. So kam es gestern Freitag an der Delegiertenversammlung des DSM zum Ausdruck. Die Versammlung fand in Neuenburg statt.

Aussprache mit Johann Schneider-Ammann

Weiter beschäftigte sich der DSM im Jahr 2018 auch stark mit der Gesamtschau des Bundesrates. «Die Aussagen über die Marktöffnung waren für unsere Branche provokativ», so Lorenz Hirt, Geschäftsführer. So hat der DSM sich auch umfassend mit einer Antwort auseinandergesetzt.  «Wir wollen uns Gehör verschaffen und gehört werden.» Nun blickt der DSM gespannt auf die Aussprache mit Bundesrat Johann Schneider-Amman, welche am 9. November vonstatten geht.

Wechsel im Vorstand

An der Versammlung wurde auch das langjährige Vorstandsmitglied André Chevalier verabschiedet. Er war seit 1997 in seinem Amt als Verantwortlicher für die «Union romande des moulins» URM. Unter anderem hat er sich für die Organisation der «Fête des vins et du blé» stark eingesetzt. «Sein Herz schlägt bis zur letzten Stunde für den Verband», so Thomas Helbling. Als ersatz für Chevalier schlug der Vorstand Martin Stern vor. Die Versammlung wählte ihn mit einem kräftigen Applaus.

jba

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