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«Mountain4Life» sammelt 9'300 Franken für Bergbauern in Not

Philippe Maurer konnte mit seinem Projekt «Mountain4Life» 9'300 Franken für Bergbauern in Not sammeln. Um dies zu erreichen bestieg er zwischen dem 1. und 31. August zahlreiche Berge im Berner Oberland, in Graubünden und in der Ostschweiz.


Um Bergbauern in Not finanziell zu unterstützen, rief Phillipe Maurer das Projekt «Mountain4Life» ins Leben (wir berichteten). Im Laufe des vergangenen Augusts sammelte er 26'547 Höhenmeter, die sich dank Höhenmeter-Sponsoring und zusätzlichen Einnahmen durch Fundraising und Online-Shop in einen Spendenbetrag von 9'300 Franken umrechnen liessen. Maurer und seine Partnerin hätten sich nie träumen lassen, dass sie ihrem Ziel von 10’000 Franken wirklich so nahekommen würden. Unterstützt würde er von verschiedenen Sponsoren sowie seiner Partnerin Ylenia Perrone.

Höhepunkt auf dem Finsteraarhorn

Obwohl Philippe Maurer verschiedenste Berge, wie das Brienzer Rothorn, den Gantrisch oder die Engstligenalp bestiegen hatte, sei die dreitätige Hochtour auf das Finsteraarhorn der Höhepunkt für ihn gewesen, schreibt Maurer auf Anfrage. Es war «eine Herausforderung der Extraklasse», schreibt er, doch das habe sich gelohnt. «Auf dem Gipfel war es zwar kalt und windig, aber es überkam mich ein erfüllendes und atemberaubendes Gefühl», so Maurer. Doch auch der Besuch bei einer Bergbauernfamilie am Hasliberg sowie der Teamevent mit der Advis AG auf der Engstligenalp waren ein tolles Erlebnis für ihn und seine Partnerin.

Trotz der vielen positiven Erlebnisse begegnete das Team auch Schwierigkeiten. Nach einer gewissen Zeit quälten Philippe Maurer Knieschmerzen und er musste sich vermehrt schonen. Am Ende des Projekts wurden den beiden zudem klar, dass sie sich administrativ besser auf das Projekt vorbereiten hätten können. «Wir hätten wohl mit mehr Sponsoren gesprochen und wären das alle etwas überlegter angegangen», schreiben Maurer und Perrone.

Das Projekt soll weiterleben

Da das Projekt viel Lob und Unterstützung von der Bevölkerung erhalten habe, entschied sich das Team, das Projekt «Mountain4Life» weiterzuentwickeln. Deshalb haben sie damit begonnen, eine Mountain4Life Community aufzubauen. «Über den Winter bis ihm Frühling 2021 organisieren wir bergfreudige Events, um gemeinsam zu wachsen. Je mehr Mitglieder, desto besser», schreiben Maurer und Perrone. Im Sommer 2021 sollen dann alle Mitglieder für ein neues Projekt Höhenmeter sammeln. Welches das sein wird, werde die Community Ende November beschliessen.

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