Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Motion: Fünf Millionen gegen marmorierte Baumwanze und Co

Nationalrat Philipp Kutter (CVP/ZH) fordert mit einer Motion fünf Millionen über fünf Jahre für die Forschung und Beratung rund um invasive Arten und Krankheiten.


Die marmorierte Baumwanze hat im letzten Jahr laut dem Schweizer Obstverband (SOV) über drei Millionen Franken Schaden verursacht (wir berichteten). Auch Gemüseproduzenten haben mit dem gebietsfremden Schädling zu kämpfen. Die IG Zukunft Pflanzenschutz befürchtet, dass es wegen der marmorierten Baumwanze künftig in der Schweiz regelmässig existenzbedrohende Ernteausfälle bei diversen Kulturen geben könnte, schreibt die IG in einer Medienmitteilung.

Zusätzliche Investitionen vom Bund gefordert

Um die inländische Produktion zu schützen und wegen Ernteausfällen Importe von Gemüse und Früchten aus dem Ausland zu vermeiden, brauche es Investitionen zur Förderung wirkungsvoller und nachhaltiger Massnahmen. 

Mehr zur Situation mit und Bedrohung durch invasive Schädlinge und eingeschleppten Pflanzenkrankheiten finden Sie im Artikel "Zunehmender Schädlingsdruck: Gebietsfremde Pflanzen, Insekten und Pilze breiten sich aus".

Nationalrat Philipp Kutter (CVP/ZH) hat passend dazu kürzlich (18. 12. 2019) eine Motion eingereicht. Die IG Zukunft Pflanzenschutz unterstützt Kutters Forderung nach fünf Millionen Bundesgeldern über eine Zeitspanne von fünf Jahren. Damit soll die "Forschung im Bereich der marmorierten Baumwanze" und weiteren invasiven Schädlingen und Krankheitserregern vorangetrieben werden. 

Innovation statt Verbote

Die IG Zukunft Pflanzenschutz betont, die Produktion von qualitativ hochwertigem Obst und Gemüse in der Schweiz sei nicht selbstverständlich. Man wünsche sich im Grundsatz Innovation statt Verbote und unterstütze daher Initiativen, die nachhaltige Lösungen im Pflanzenschutz ermöglichen. 

Wer gehört zur IG Zukunft Pflanzenschutz?

In der IG vertreten sind diverse Verbände:

  • Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP)
  • Schweizer Obstverband (SOV)
  • Jardin Suisse
  • Swiss Convinience Food Association (SCFA)
  • Swisspatat
  • Beratend wirkt das Schweizerische Konsumentenforum (KF) mit

Als Ziel formuliert die IG Zukunft Pflanzenschutz, man wolle neue Anliegen rund ums Thema Pflanzenschutz aufnehmen und umsetzbare Lösungen entwickeln. Damit soll das das Risiko von Pflanzenschutzmittel für Mensch und Umwelt reduziert werden. 

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Zunehmender Schädlingsdruck: Gebietsfremde Pflanzen, Insekten und Pilze breiten sich aus
16.10.2019
Neibiota können grossen Schaden anrichten. Gebietsfremde Arten sind schnell eingeschleppt, dafür umso schwerer zu bekämpfen.
Artikel lesen
Erdmandelgras wuchert auf Wiesen, die Kirschessigfliege zwingt Obstbauern dazu, ihre Anlagen einzunetzen. Der Maiswurzelbohrer bringt die Fruchtfolge durcheinander, der traditionelle Anbau von Mais auf Mais wird gebietsweise verboten. Die Landwirtschaft hat an vielen neuen Fronten zu kämpfen. Und der Eindruck täuscht nicht: Es werden immer mehr Schädlinge. Vielfältige Schäden sind möglich Ein ...
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!