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Mittels Umfrage sollen Produzenten zur Bekämpfung von Weizenrost beitragen

Mit einer Umfrage möchte Agroscope herausfinden, welche Bedürfnisse und Erwartungen Produzentinnen und Produzenten im Bezug auf die Bekämpfung von Weizenrost haben. Ziel des Ganzen ist die Entwicklung eines Frühwarnsystems.


Wie sich im Jahr 2020 gezeigt hat, sind die Prävention und die richtige Anwendung von Schutzmassnahmen Schlüsselelemente für eine wirksame Bekämpfung von Krankheiten. In Weizenkulturen verursachen Rostkrankheiten immer wieder beträchtliche Schäden. Um diese zu verhindern, steht den Produzentinnen und Produzenten heute eine breite Palette von Methoden zur Verfügung. Jeder Betrieb wählt dabei jene Strategien und Methoden, die auf die lokalen Bedingungen und die jeweilige Situation abgestimmt sind.

Agroscope interessiert sich im Rahmen des europäischen Projekts Rust-Watch für die zur Bekämpfung von Weizenrost gewählten Methoden, aber auch für die wirtschaftlichen und sozialen Faktoren, die zu deren Wahl geführt haben. Die Forschungsanstalt sucht daher Weizenproduzentinnen und -produzenten für eine Online-Umfrage über Rostkrankheiten, um zur Entwicklung neuer Informatik-Tools beizutragen. An der Umfrage können die Produzenten bis Mitte April 2021 teilnehmen.

Hier geht's zur Online-Umfrage

Mehr Gewicht auf Prävention

Beim Kampf gegen Weizenrost stehen verschiedene Ansätze zur Verfügung. Eigentlich scheint es logisch, in erster Linie dann einzugreifen, wenn sich die Krankheit zeigt. Die konventionelle kurative Behandlung ist einfach und das Ergebnis oft überzeugend. Heute entspricht aber eine solche Behandlung den Erwartungen des Marktes und den gesetzlichen Bestimmungen nicht mehr in jedem Fall. Daher sollte stärkeres Gewicht auf den präventiven Ansatz gelegt werden. Die Prävention muss aber ebenso wirksam wie die Behandlung sein, um den Bedürfnissen der betroffenen Betriebe zu genügen. Genau hier setzt die Arbeit des europäischen Projekts Rust-Watch mit der Entwicklung eines Tools zur frühzeitigen Warnung bei Weizenrost an.

Kaum entwickelte Systeme vorhanden

Da Rostkrankheiten keine Grenzen kennen, wird das Projekt mit der Beteiligung von rund zwanzig Forschungsinstituten, Universitäten, Züchtungsfirmen, landwirtschaftlichen Beratungsdiensten und chemischen Unternehmen in Europa grenzüberschreitend durchgeführt.

Für andere Pflanzenkrankheiten wie die Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel oder die Ährenfusariose bei Weizen gibt es bereits Systeme zur Früherkennung und -warnung. Obwohl Weizenrost je nach Virulenz und Verbreitung ein grosses Problem darstellen kann, sind solche ­Systeme bei dieser Krankheit aber noch kaum entwickelt. Die frühzeitige Information der Landwirtschaftsbetriebe über das Auftreten neuer Virulenzen und deren Ausbreitung in der Schweiz und in Europa ist deshalb eine Schlüsselfunktion eines solchen Systems. Neben der genauen Beobachtung der Ausbreitung sollen im Rahmen dieses Forschungsprojekts auch auf die Situation abgestimmte und wirksame Präventionsmassnahmen festgelegt werden.

Nötige Teilnahme der Bauern

Um die Bedingungen und den Kontext der Bekämpfung von Rostkrankheiten zu bestimmen, führt Agroscope mithilfe eines Online-Fragebogens eine Umfrage durch. In diesem Fragebogen interessiert sich die Forschungsanstalt für den Standpunkt, die Erwartungen, die Werte und die Bedürfnisse der Produzentinnen und Produzenten. Ihre Teilnahme und ihre Aussagen werden es ermöglichen, im Rahmen des Projekts Rust-Watch ein aussa­gekräftiges und auf den jewei­ligen Kontext abgestimmtes ­Frühwarnsystem einzurichten. Agroscope freut sich auf Antworten und lädt die Produzentinnen und Produzenten dazu ein, an der Umfrage teilzunehmen.

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