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Mit Holzwollevliesen gegen Erosion und für die Biodiversität

Mit biologisch abbaubaren Vliesen aus Holzwolle können von Erosion bedrohte Flächen in Hanglage rasch stabilisiert werden. Im Gegensatz zu Jute- oder Kokosfasern kommt dabei mit Schweizer Holz ein einheimischer Rohstoff zum Einsatz.


Publiziert: 12.09.2019 / 12:36

Ein aktueller Forschungsbericht der Fachhochschule Graubünden zeigt, dass die Methode funktioniert: Bare Erde in Hanglage mit einem Holzwolle-Vlies bedecken. Samen von lokalen Wiesen begrünen die Fläche, stabilisieren den Boden und fördern die Biodiversität.

Schweizer Holz verwendet

Im mehrjährigen Forschungsprojekt wurde Holzwolle-Vlies aus Schweizer Holz auf Versuchsflächen in der ganzen Schweiz ausgelegt. Das Vlies wurde in der Lindner Suissse Holzwolle-Manufaktur in Wattwil SG hergestellt und soll vollständig biologisch abbaubar sein. Es bleibt jedoch laut Medienmitteilung lange genug erhalten, um einen Hang zu stabilisieren, bis sich ein ausreichender Bewuchs bilden konnte.

Lokales Wiesensaatgut eingesammelt

Damit in der Region vorhandene Pflanzenarten die zu stabilisierende Fläche bewachsen können, setzte das Büro Ö+L Ökologie und Landschaft Gmbh eine Art Staubsauger ein. Damit lassen sich Samen von nahegelegenen Wiesen einsammeln, die dann mit dem Holzwolle-Vlies auf den Hang kommen. 

Nachhaltig und zukunftsweisend

Die Forschenden kommen zum Schluss, dass die neue Methode zum Schutz vor Erosion "nachhaltig und zukunftsweisend" sei. Zudem sei das Verfahren technisch überzeugend und das Verlegen ab Rolle einfach. Daher sei es an der Zeit, über die Tauglichkeit einheimischer Holzwolle anstatt Jute- oder Kokosfasern zu informieren. 

Zunehmend Erosionsprobleme

Mit dem Klimawandel werden einerseits vermehrt Trockenphasen und andererseits auch mehr Starkregenereignisse erwartet. Diese Kombination begünstigt die Erosion steiler Flächen, die zur Stabilisierung rasch wieder begrünt werden müssen. 

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