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Mit Gottes Hilfe vorwärts kommen

Die Bauernkonferenz der Stiftung Schleife erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit. Offenbar sucht eine wachsende Zahl von Bauern die Hilfe Gottes.


Publiziert: 16.01.2019 / 17:04

«Der Druck nimmt zu», stellte Andreas Keller, Leiter von Bauernkonferenz und Stiftung Schleife, zu Beginn klar. Bäuerinnen und Bauern gehe es wie einem Druckluftkompressor: «Es wird immer mehr reingedrückt. Viele können nicht mehr.» Die Reissleine – wie es sie am Kompressor für den raschen Druckablass gibt – scheint dann der letzte Ausweg zu sein: Selbstmord. Aus der Ehe aussteigen. Fertig Schluss. Doch das sei nicht die Lösung. «Wir sollen alle unsere Sorgen auf Gott werfen, denn er sorgt für uns», sagte Andreas Keller. Das sei ein aktiver Entscheid. Durch weitere Referate, Workshops, Gebetsangebote sowie persönliche Begegnungen und Gemeinschaft wurden die Bauern und Bäuerinnen ermutigt.

Ritter zählt auf Gottes Segen

Gast der Bauernkonferenz 2019 war Nationalrat und Präsident des Schweizer Bauernverbandes Markus Ritter. Er zeigte die aktuellen politischen Herausforderungen wie Raumplanung, Agrarvorlage, Bürokratie und verschiedene Initiativen auf. Und er bekannte: «Ohne den Segen Gottes kann man die Herausforderungen unserer Bauernfamilien nicht meistern.» Am Samstagabend sprachen junge Bauern und Bäuerinnen über ihre Sorgen und Siege, die vom richtigen Umgang mit Geld bis zum Zusammenleben mit den Schwiegereltern auf dem Hof reichten. Berichte über Erlebnisse mit Gott waren ein wichtiger Teil der Konferenz. Und auch der Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre ermutigte viele Teilnehmer.

Über 60 Gebetsgruppen

Die Bewegung der christlichen Bauern wurde 2009 gegründet und zählt mittlerweile über 500 betende Landwirte in mehr als 60 Gebetsgruppen in der ganzen Schweiz. Neben der Gründung von Gebetsgruppen wurden in den vergangenen Jahren weitere wichtige Anliegen angesprochen und angepackt wie das Miteinander der Generationen, die Stellung der Frau, Vergebung und Versöhnung und die internationale Vernetzung von Bauernbewegungen. Der öffentliche, gemeinsame Familiengottesdienst am Sonntagmorgen war zudem eine Zeichen, die Verbindung von Stadt und Land zu stärken. Über 800 Besucher waren vom 11. bis 13. Januar in der Reithalle Winterthur ZH zugegen.

pd

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