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Mit gesperrten Brücken gegen Afrikanische Schweinepest

Mit der Errichtung zusätzlicher Blockaden will die polnische Regierung die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Westen des Landes unterbinden.


Die Generaldirektion für nationale Strassen und Autobahnen hat am vergangenen Freitag die Sperrung mehrerer Grünbrücken an Autobahnen in den direkt an Deutschland angrenzenden Wojewodschaften angeordnet. Mit der Errichtung von 1,5 m hohen Wildzäunen soll die weitere Bewegung von Schwarzwild in Richtung Westen möglichst unterbunden werden. An weiteren bekannten Knotenpunkten der Schwarzwildwanderung will die Direktion ebenfalls Zäune errichten oder die Tiere mit Duftstoffen abwehren.

Die Seuche rückt näher an die deutsche Grenze

Die jetzt ergriffenen Maßnahme erfolgen nicht zuletzt in Reaktion auf neue Funde von ASP-infizierten Wildschweinen unweit der deutsch-polnischen Grenze. Kurz vor dem Jahreswechsel hatte die Oberste Veterinärbehörde das Virus bei mehreren toten Tieren in der Lebuser Gemeinde Żary bestätigt. Damit ist die Seuche bis auf 20 km an Deutschland herangerückt.

Präventionsmassnahmen bieten keinen hundertprozentigen Schutz

Während sich die Situation hinsichtlich der topografischen Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest deutlich zuspitzt, konnten im Hinblick auf die Seuche im vergangenen Jahr an anderer Stelle auch Erfolge verbucht werden. Nach Erhebungen der Veterinärbehörde kam es 2019 lediglich in 48 polnischen Schweinehaltungen zu ASP-Infektionen. Das war weniger als die Hälfte des Vorjahreswertes und zugleich die niedrigste Infektionsrate seit 2016. Nach Ansicht von Fachleuten ist es für eine Entwarnung allerdings noch zu früh. So sei zwar die Gesamtzahl der Ausbrüche gesunken, nicht jedoch die Zahl gekeulter Tiere, da es häufiger in großen Betrieben zu Seuchenfällen gekommen sei. Dies zeige auch, dass selbst die Präventionsmassnahmen in großen und gut organisierten Betrieben keinen hundertprozentigen Schutz gegen die ASP garantierten. 

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