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Mit Forschung zum optimalem Pflanzenschutz

Die Forschungsanstalt Agroscope will vermehrt aufzeigen, wie die Forschung im viel diskutierten Pflanzenschutz-Bereich verläuft. Zu Wort kommen Expertinnen und Experten. Als erste Massnahme hat Agroscope ein Interview mit Leiterin Eva Reinhard publiziert.


Agroscope leistet laut Medienmitteilung mit über 50 Forschungsprojekten im Rahmen des Arbeitsprogrammes 2018-21 einen Beitrag an die Umsetzung des Aktionsplans zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (PSM).

Genug anbauen mit geringem Schaden

Die Herausforderung bestehe darin, die Produktionsmethoden in der Landwirtschaft so anzupassen, dass man genug anbauen und ernten könne mit minimalsten schädlichen Umweltwirkungen durch Pflanzenschutzmittel oder auch chemisch-synthetische Dünger, so Agroscope-Leiterin Eva Reinhard im Interview.

Konsumenten wollen kein Gentech

Eine Möglichkeit ist die Züchtung resistenter Sorten. Bei den Kartoffeln etwa ist die Kraut- und Knollenfäule ein Problem, auf das mit Fungiziden reagiert wird. Robuste Sorten konnten sich bisher nicht durchsetzen. Laut Eva Reinhard hat Agroscope Versuche mit gentechnisch veränderten Sorten durchgeführt. Diese waren resistent und mussten nicht gespritzt werden. "Nur, wir befinden uns im Zielkonflikt: Konsumentinnen und Konsumenten wünschen zwar pestizidfreie Produkte, sind aber im Moment noch nicht bereit, gentechnisch veränderte Pflanzen zu akzeptieren", so Reinhard.

lid

Das ganze Interview ist auf der Website von Agroscope publiziert worden.

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