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Meldestelle „Nutztiere und nichtionisierende Strahlung“ kaum genutzt

Gesundheitliche Störungen infolge Elektrosmog oder vagabundierenden Strömen kämen selten vor. So lautet die Bilanz der Meldestelle „Nutztiere und nichtionisierende Strahlung“.


Publiziert: 22.06.2015 / 13:38

Im Jahr 2013 hat die Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich im Auftrag des Bundesamts für Umwelt die Meldestelle „Nutztiere und nichtionisierende Strahlung“ ins Leben gerufen. Dies, weil verschiedentlich Meldungen über gesundheitliche Störungen bei Nutztieren eingegangen sind, welche die Bauern auf Elektrosmog oder vagabundierende Ströme zurückführten. Der Meldestelle wurden nur wenige Fälle rapportiert. Weniger als ein Promille der Schweizer Bauernbetriebe hätte sich gemeldet, teilt die Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich mit. Insgesamt wurden 44 Fragebögen ausgewertet.

In 33 Fällen wurde Elektrosmog, in sieben Fällen vagabundierende Ströme (Kriechströme) und in vier Fällen Elektrosmog wie auch vagabundierende Ströme als vermutete Ursache angegeben. In vielen Fällen waren verschiedene Tierarten betroffen. Am meisten betroffen waren Rinder (50% der Fälle), gefolgt von Pferden (23%), Ziegen (22%), Neuweltkameliden (22%) und Schweinen sowie Schafe (je 2%). In 18 Prozent der Fälle wurden auch Menschen als betroffen gemeldet.

Die Befragung lasse den Schluss zu, dass gesundheitliche Störungen infolge Elektrosmog oder vagabundierenden Strömen selten vorkomme, lautet die Bilanz. Das Bundesamt für Umwelt will deshalb die Meldestelle nicht weiterführen. Die Abteilung Ambulanz und Bestandesmedizin der Universität Zürich wird die Meldestelle für Forschungszwecke aber weiter betreiben.

lid

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