Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Mehr Struktur im Futter

Andreas Schüpbach erhöht mit Sorghum den Rohfaseranteil in seiner Silage.


von Roland Müller
Publiziert: 16.10.2019 / 19:27

Eingangs von Dachsen sticht eine spezielle Kultur ins Auge. Die maisähnliche Pflanze ist bis zu fünf Meter hoch, hat aber keine Kolben und auch die Blüte an der Pflanzenspitze weicht deutlich von jener des Mais' ab. Es handelt sich um Sorghum, das Andreas Schüpbach angebaut hat, um damit die eigene Maissilage aufzuwerten. Sorghum bringe dank seines hohen Rohfaseranteils viel Struktur ins Futter, erklärt der Landwirt, während der Mais vor allem die Energie liefert.

Silage gezielt aufwerten

Das Sorghum wird analog zum Mais gehäckselt. Andreas Schüpbach hat es als weitere Schicht in den Fahrsilos zur Konservierung eingebracht. Bei der Futterentnahme wird diese Schicht dann mit dem Mais wunschgemäss für die anschliessende Fütterung gemischt. Da man in der Schweiz Flach- und Fahrsilos erst seit rund drei Jahrzehnten kennt, waren Futtermischungen in den Hochsilos nur direkt im Futter möglich. Entsprechend wurden immer wieder Bestrebungen unternommen, um direkt auf dem Feld mit gemischtem Anbau oder beim Silieren mit Zugaben die gleiche Wirkung im Hoch-silo zu erzielen. So wurde das Saatgut von Silomais mit Sonnenblumensamen angereichert. Später begann man, Abgang- und Futterkartoffeln während dem Befüllen der Silos dem Maishäcksel beizumischen.

Bohnen bringen Eiweiss

Im Biolandbau hat in den letzten Jahren ein Pflanzengemisch mit Mais und Bohnen Anwendung gefunden. Damit soll der Eiweissgehalt in der Silage gesteigert werden. Die Bohnen nutzen die Maisstängel als Klettergerüst. Beide Kulturen erreichen zu gleichen Zeit die ideale Reife für das Silieren, so dass die Kombination anbautechnisch ideal ist.

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Interview über Futterpflanzen und Anbau der Zukunft
Die Auswirkungen des Klimawandels und der Trockenheit werden je nach Region verschieden sein. Olivier Huguenin-Elie von Agroscope gibt im Interview Tipps für den Futterbau.
Artikel lesen
Die Schweiz war im Juni Gastgeberin des Symposiums von EGF-Eucarpia. Die Tagung widmete sich dem Thema «Verbesserung von Kunstwiesen». Nachfolgend eine Bilanz mit Fokus auf dem Klima mit Olivier Huguenin-Elie von Agroscope. Er war Co-Präsident des wissenschaftlichen Ausschusses des Symposiums. Welche Herausforderungen bringen der Klimawandel und die Trockenheit für die Forschung im ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!