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Mehr Bio, mehr Spezialkulturen, weniger Betriebe

Im Kanton Thurgau ist die landwirtschaftliche Nutzfläche im Jahr 2017 nicht mehr weiter zurückgegangen. Die Zahl der Biobetriebe und deren Fläche nimmt deutlich zu. Auch Spezialkulturen gewinnen weiter an Bedeutung. Die ausbezahlten Fördergelder blieben im letzten Jahr der Agrarpolitik 2014–2017 stabil.


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Im Jahr 2017 gab es im Kanton Thurgau 2569 Landwirtschaftsbetriebe und Tierhaltungen. Das sind 41 Betriebe weniger als 2016. Damit ging die Zahl der Betriebe im Thurgau – wie auch in der gesamten Schweiz – weiter zurück. Wie das Landwirtschaftsamt und die Dienststelle für Statistik weiter mitteilen sind von dieser Abnahme vor allem mittelgrosse Betriebe betroffen. Innert Jahresfrist stellten 47 Betriebe mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von 5 bis 25 Hektaren ihre Tätigkeit ein oder vergrösserten den Betrieb. Der Trend zu mehr Bio-Betrieben setzt sich weiter fort. 2017 produzierten im Thurgau 315 Betriebe nach den Richtlinien des biologischen Landbaus. Das sind 21 Betriebe mehr als im Vorjahr, was der zweitgrössten Zunahme seit der Jahrtausendwende entspricht.

13 Prozent ist Bio-Land


Im Jahr 2017 umfasste die landwirtschaftliche Nutzfläche im Thurgau 49 403 Hektaren. Damit hat sie erstmals seit fast zehn Jahren nicht mehr weiter abgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen vor allem die offenen Ackerflächen zu. Das Grünland, das mit einem Anteil von fast 60 Prozent die grösste Fläche einnimmt, ging erneut zurück. Die Fläche des biologischen Landbaus hat dagegen weiter zugelegt. Das Plus von über 600 Hektaren entspricht der zweitgrössten Zunahme seit 2000. Im Jahr 2017 wurden rund 6600 Hektaren oder 13 Prozent der Landwirtschaftsfläche biologisch bewirtschaftet. Der Anteil Biofläche ist im Thurgau vergleichbar mit jenem in der Gesamtschweiz (14 Prozent).

Velfältige Spezialkulturen


Die Produktion von Spezialkulturen wie Gemüse, Obst und Beeren gewinnt im Thurgau zunehmend an Bedeutung. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Anbaufläche um fast einen Fünftel ausgedehnt und betrug 2017 gut 3200 Hektaren. Gleichzeitig ist die Auswahl der Kulturen vielfältiger geworden. Die wichtigste Spezialkultur im Thurgau, die Äpfel, hatte im Jahr 2000 einen Flächenanteil von rund 60 Prozent. 2017 betrug er nur noch gut 40 Prozent. Dagegen haben andere Kulturen – wie das einjährige Freilandgemüse, Steinobst, mehrjährige Beeren und Birnen – an Fläche dazugewonnen. Auch zwischen 2016 und 2017 setzte sich der Vormarsch der Spezialkulturen fort. Das geht vor allem auf das einjährige Freilandgemüse und die Birnen zurück.

Konstante Direktzahlungen


Das Total aus Direktzahlungen und Einzelkulturbeiträgen belief sich 2017 auf 109,8 Millionen Franken. Damit haben sich die ausbezahlten Fördergelder im Kanton Thurgau gegenüber 2016 nicht merklich verändert. Beim wichtigsten Direktzahlungsinstrument, den «Versorgungssicherheitsbeiträgen», blieben die ausbezahlten Leistungen mehr oder weniger konstant. Die Thurgauer Landwirte engagierten sich erneut stärker für umwelt- und tierfreundliche Produktionsformen: Die sogenannten «Produktionssystembeiträge» stiegen gegenüber 2016 um 0,6 Millionen Franken. Auch bei den «Biodiversitätsbeiträgen» nahmen die ausbezahlten Leistungen zu (plus 0,4 Millionen Franken). Der Übergangsbeitrag, der den sozialverträglichen Umbau des Direktzahlungssystems gewährleisten soll, wurde weiter zurückgefahren (minus 1,6 Millionen Franken). Die Publikation «Landwirtschaftliche Betriebsstrukturdaten 2017» kann unter www.statistik.tg.ch heruntergeladen werden. pd

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