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Mehr als die Hälfte des Gemüse in Plastik verpackt: Bei Bio ist die Zahl noch höher

Bei einer stichprobenartigen Zählung stellte der Konsumentenschutz fest, dass etwas mehr als die Hälfte der Gemüse- und Obstsorten in Plastik verpackt waren.


Publiziert: 17.07.2019 / 10:32

Von 221 erhobenen Produkten waren 120 oder 54 Prozent in Plastik verpackt. Bio-Produkte schnitten gemäss einer Mitteilung des Konsumentenschutzes besonders schlecht ab: 84 Prozent der Gemüse waren in Plastik eingehüllt. Bei Migros, Lidl und Denner wurden alle erhobenen Bio-Produkte in einer Plastikhülle verkauft. Bei Coop waren dies 78 Prozent und bei Aldi 63 Prozent.

Konventionelle Produkte seltener in Plastik eingehüllt

Beim konventionell angebautem Gemüse und Obst sah es anders aus: Nur 44 Prozent der untersuchten Sorten waren in Plastik verpackt. Bei Coop waren es 21 Prozent bei Migros 47 Prozent, bei Lidl 50 Prozent, bei Denner 52 Prozent und bei Aldi 60 Prozent.

 

Produkte vor Food Waste schützen

Bei der Migros heisst es auf Anfrage, man bestrebe den Offenverkauf von Bio-Früchten und –Gemüsen im laufenden Jahr zu verdoppelt. Zudem gebe es bereits eine Vielzahl an Bio-Produkten, welche ohne Plastik in die Auslage gelangten, darunter Bio-Nektarinen, Bio-Melonen und Bio-Avocados. 

Die Migros sei aber müsse ihre Produkte aber schützen, um Food Waste zu verhindern. Etwa wolle man damit umgehen, dass Produkte von Kunden angefasst und wieder zurückgelegt würden. Bei Bio-Gemüse brauche es zudem eine gewisse Menge und Verkaufsfrequenz, damit der Offenverkauf funktioniere und die Produkte nicht zu lange im Regal liegen blieben und verderben. Weiter müssen man die Bio-Gemüse von den anderen Gemüsen aufgrund des Warenflusses trennen. Damit etwa Bio-Gemüse nicht als konventionelle Gemüse erfasst würden.

8'000 Tonnen Verpackungsmaterial einsparen

Bei Coop klingt es ähnlich. Man habe vor über einem Jahr damit begonnen, jedes Bio-Gemüse und jede Bio-Frucht unter die Lupe zu nehmen und für jedes Produkt die ökologisch sinnvollste Variante zu finden, schreibt der Detailhändler in einer schriftlichen Antwort. Das Ziel sei es, die Produkte wenn möglich, unverpackt oder mit einer ökologischen Verpackung anzubieten. Insgesamt wolle man bis 2020 rund 8'000 Tonnen Verpackungsmaterial einsparen.

Trennung von Bio- und konventionellen Produkten gesetzlich vorgeschrieben

Die Verpackung liege zum grossen Teil nicht in ihrer Kompetenz, heisst es bei Bio Suisse auf Anfrage. "Unsere Richtlinien schreiben lediglich vor, die Systeme zu benutzen, die bei optimalem Produkteschutz die geringste Umweltbelastung verursachen", so Mediensprecher Lukas Inderfurth. Es sei im Übrigen gesetzlich geregelt, dass im Laden Bio-Produkte von konventionellen Produkten im Detailhandel klar getrennt sein müssten. Da der Bio-Anteil bei Gemüse und Obst viel geringer ist, werden diese verpackt und nicht die konventionellen Produkte. So könne verhindert werden, dass noch mehr Plastikmüll entsteht. 

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