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Masken im Ethnolook: Edelweisses Schutzkonzept mit Holzwolle

Wer sich stilvoll und heimatverbunden gegen Corona und andere Viren schützen will, wird bei der letzten verbliebenen Holzwolle-Manufaktur fündig.


Das Edelweiss ist aus der Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken. Es ziert nicht nur das nach ihm benannten Hemd, sondern auch Jasskarten, Sonnenschirme, Foulards und Krawatten. Ein bäuerlicher Anlass ohne Edelweiss-Schlips ist seit mehreren Jahren so gut wie unvorstellbar.

Holzwolle zwischen den Stoffschichten

Deshalb ist es nur folgerichtig, dass nun auch Schutzmasken in diesem edlen Design angeboten werden. Die Initiative kommt aber für einmal nicht aus der Marketingabteilung der Schweizer Bauern, sondern von der letzten verbliebenen Holzwollenfabrik der Schweiz, Lindner in Wattwil SG.

Die Masken werden von vier Näherinnen von Hand im Toggenburg hergestellt und die Filterwirkung wird mit Holzwolle verstärkt, die zwischen den Stoffschichten zu liegen kommt. Wer übrigens mit Edelweiss nichts anfangen kann, für den oder die gibts auch ein Scherenschnittmuster.

Die Masken sind mit einem Stückpreis von gut 30 Franken nicht ganz billig, werden aber mit genug Holzwolle geliefert, um sie etwa 30 mal neu zu füllen. Dieser Recyclinggedanke sei ihm von Anfang an sehr wichtig gewesen, sagt Lindner-Geschäftsführer Thomas Wildberger. Die Toggenburger Masken können unter diesem Link bestellt werden.

Schon im 19. Jahrhundert medizinisch genutzt

Die Idee, Holzwolle für Medizinal-hygienische Zwecke einzusetzen, ist nicht neu. Die Holzwolle machte erstmals in den 1860er-Jahren überraschend Furore in der Medizin, insbesondere in der Chirurgie, wo sie als begehrtes Hilfsmittel zur Wundversorgung entdeckt und eingesetzt wurde, berichtet Lindner im Internet.

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