Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Marie Heim-Vögtlin-Preis geht an Charlotte Blattner

Charlotte Blattner hat in ihrer Dissertation gezeigt, wie Staaten Tiere über die Landesgrenzen hinweg schützen könnten. Dafür wurde sie mit dem Marie Heim-Vögtlin-Preis des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ausgezeichnet.


In ihrer Dissertation hat sich Charlotte Blattner mit der Frage auseinandergesetzt, wie Tiere ausserhalb der Landesgrenzen besser geschützt werden könnten. Dafür erhält sie den diesjährigen Marie Heim-Vögtlin-Preis des SNF, der mit 25'000 Franken dotiert ist, wie der SNF in einer Mitteilung schreibt. Mit dem Preisgeld möchte sich Charlotte Blattner für junge Frauen engagieren, die am Anfang ihrer akademischen Karriere stehen.

Arbeit zu grenzüberschreitendem Tierrecht und Tierschutz

In ihrer Dissertation geht Blattner Fragen aus dem Tierrecht und Tierschutz nach. Sie geht dabei auf Praktiken ein wie das Schreddern von männlichen Küken. Eine Praxis, die von der Gesellschaft zwar weitgehend abgelehnt wird und in vielen Ländern sogar verfassungswidrig ist. Hier zeigt Blattner auf wie durch den Umzug der Industrie in ein anderes Land Tierschutzstandards ziemlich einfach umgangen werden können.

Umgehung nationaler Tierschutzrechte muss verhindert werden

Diese «extraterritoriale Jurisdiktion» ist im Menschenrechtsschutz und im Wirtschaftsrecht bereits etabliert. Blattner zeigt in ihrer Forschungsarbeit auf, wie dieser Ansatz auch das Tierrecht revolutionieren könnte, indem er die systematische Umgehung nationalen Tierschutzrechts und damit die globale Deregulierung verhindert.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Positive Entwicklung der Strafverfahren im Tierschutz
14.11.2019
Im Jahr 2018 kamen 1760 Straftaten gegen Tiere vor Gericht. Im Vergleich zu 2017 ist die Anzahl Fälle wieder gestiegen, zeigt eine Analyse der Stiftung Tier im Recht (TIR).
Artikel lesen
Die Stiftung Tier im Recht (TIR) hat am Donnerstag eine Analyse der Schweizer Tierschutzstrafpraxis 2018 vorgestellt. Mit 1760 Fällen ist die Anzahl Strafverfahren im Tierschutzbereich wieder gestiegen. Die Stiftung bewertet den Anstieg positiv. Es bedeute, dass der Tierschutz ernster genommen werde, so Christine Künzli, stellvertretende Geschäftsleiterin der TIR. Bern ist Spitzenreiter Es ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns