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Maiswurzelbohrer: Kanton St. Gallen verbietet teilweise den Anbau

In drei Fallen im St. Galler Rheintal ist erstmals der Maiswurzelbohrer, ein aus Nordamerika stammender Schädling, entdeckt worden. Ähnliche Meldungen gab es bereits aus dem Kanton Schwyz.


von sda
Publiziert: 17.09.2019 / 10:51

Der Käfer lege im Herbst seine Eier in bestehende oder bereits abgeerntete Maisfelder ab, heisst es in der Mitteilung des Kantons St. Gallen vom Dienstag. Die Larven schlüpften im folgenden Frühjahr oder Frühsommer und machten ihren "Reifungsfrass". Dabei fressen sie die Wurzeln der Maispflanze.

Fruchtfolge ist zwingend

Weil die Larve auf Mais angewiesen sei, gebe es eine geeignete Bekämpfungsstrategie gegen den Käfer, heisst es in der Mitteilung. In einer Richtlinie des Bundes wird verlangt, das in einem Radius von zehn Kilometern um den Fallenstandort "zwingend eine Fruchtfolge" einzuhalten ist.

Maisanbau in St.Gallen teilweise verboten

Das St. Galler Landwirtschaftsamt hat deshalb am 16. September mit einer Verfügung untersagt, dass auf dem Gebiet von 27 Gemeinden im nächsten Jahr Mais gepflanzt werden darf, wenn auf den gleichen Flächen bereits in diesem Jahr Mais angebaut wurde.

Bedeutendster Maisschädling in Nordamerika

Der westliche Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera virgifera) stammt aus Nordamerika und ist dort der bedeutendste Maisschädling. Die Hauptschäden verursachen die Larven des Käfers, die sich vor allem von Maiswurzeln ernähren und diese abfressen. Besonders gravierend ist das Problem in Gebieten mit Mais-Monokulturen. In den 90er-Jahren wurde der Käfer nach Europa verschleppt und hat sich seither in Ost- und Zentraleuropa ausgebreitet. In der Schweiz konnte sich der Schädling dank dem Fruchtfolgesystem nicht etablieren. (Text Agroscope)

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