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Maisanbau: Einfachere Sortenwahl dank Temperatursummen-Karten

Die von Agroscope erstellten Temperatursummen-Karten zeigen, wo sowohl Körner- als auch Silomais mit geringem Risiko angebaut werden kann. Dies kann die Sortenwahl im Maisanbau erleichtern.


In der Schweiz wird auf rund 17 % der Ackerfläche Silo- und Grünmais und auf 6 % Körnermais angebaut. Da der Mais je nach Sorte unterschiedliche Temperaturansprüche hat, können Kenntnisse die Temperatursummen an einem Standort und deren Variabilität von Jahr zu Jahr die Sortenwahl und die Risikoabschätzung bezüglich einer unvollständigen Entwicklung bis zur Reife erleichtern, schreibt Agroscope.

Erstellung von Temperatursummen-Karten

Agroscope hat für die Jahre 2000-2019 Temperatursummen-Karten für früh, mittelfrüh und mittelspät abreifenden Silo- bzw. Körnermais erstellt. Diese basieren auf den Gitterdaten des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie. Für die Berechnung wurde der 1. Mai als mittleres Saatdatum angenommen und die Temperaturen ab diesem Datum bis zum 15. Oktober betrachtet. Die in dieser Periode berechneten Temperatursummen wurden mit den Ansprüchen verschiedener Reifekategorien verglichen. Dies erlaubte es, für den Anbau von früh, mittelfrüh und mittelspät abreifendem Silo- bzw. Körnermais günstige Flächen innerhalb des heutigen Ackerlandes auszuweisen.

Silomais kann vielerorts angebaut werden

Die Karten von Agroscope zeigten, dass mittelspät abreifendes Silomais auf rund 70 % und früh abreifende Sorten auf bis 90. % des heutigen Ackerlandes angebaut werden können. Bei Körnermais seien es 30 % bei mittelspät abreifenden Sorten und rund 60 % bei früh abreifenden Sorten. Es konnte zudem gezeigt werden, dass das Tessin, das Mittel- und Unterwallis, die Region Genfersee bis Seeland, das Baselland, das Rheintal ab Chur abwärts, die Bodenseeregion und die Flusslandschaften im Dreieck Aare, Reuss und Limmat bezüglich Temperatur günstige Gebiete für denn Anbau von Körnermais sind, so Agroscope.

Mehr Möglichkeiten dank Klimawandel

Sollten die Temperaturen durch den Klimawandel steigen, könnte der Maisanbau davon profitieren. Zum einen gäbe es durch die wärmeren Frühlingstemperaturen einen grösseren Spielraum für die Aussaat, zum anderen gäbe es mehr Möglichkeiten für den Anbau von spät abreifenden Sorten, heisst es im Bericht. Wiederum würden der zunehmende Hitzestress und die Trockenheit den Maisanbau mittelfristig wohl beeinträchtigen.

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