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Mähdrescher-Profis unter sich

Klaus Semmler gab markenunabhängig Tipps für das richtige Dreschen mit unterschiedlichen Maschinen und Kulturen ab. Zum Profiabend sind Lohnunternehmer aus der ganzen Schweiz angereist.


Am Dienstagabend fanden sich 150 Landwirte zum Profiabend Mähdrescher in der Robert Aebi Landtechnik AG in Regensdorf bei Zürich ein. Gespannt hörten sie dem Referent Klaus Semmler, einem ausgewiesenen Mähdrescher-Guru aus Deutschland, zu. Semmler verfügt über 35 Jahre Erfahrung im Umgang mit Landmaschinen und auch in der Beratung und Schulung von Landwirten. Seine Firma «Agrartraining» führt international Feldversuche mit verschiedensten Maschinen durch.

Mitarbeiter besser schulen

Während 90 Minuten erklärte er den anwesenden Lohnunternehmern, wie man verschiedene Mähdrescher korrekt einstellen kann. «Das wichtigste ist der Mensch, der auf der Maschine sitzt». So appelierte er mehrmals an die Zuhörer, wie wichtig es sei die Drescherfahrer richtig auszubilden.

Am besten lerne man das Dreschen mit einem Drescher ohne Kabine. So lerne der Fahrer ein Gespür zu entwickeln. «Ich muss riechen, was ich dresche», so Semmler.

Strohertrag ist relevant

Klaus Semmler sprach von Kornertrag, Kornqualität, Strohertrag usw, wobei er sagte: «Vom Stroh sind wir abhängig. Nicht der Kornertrag ist für die Maschine wichtig, sondern der Strohertrag.» Häckslermesser sollte man nach 120 ha drehen oder ersetzen, sonst verliert die Maschine an Leistung.

Auch auf die verschiedenen Dreschsysteme Schüttler, Einzelroder, Doppelroder und Hybrid ging er ein. «Man kann jede Maschine so einstellen dass der Ertrag und die Qualität optimal sind.»

Ein ausschlaggebender Punkt für Dienstleister ist auch das Erscheinungsbild. «Innert sieben Sekunden werden sie vom Kunden beurteilt.»

Der John Deere T560 im Fokus

Anschliessend an das Referat stellte Simon Krähenbühl, Produktmanager für Grosserntemaschinen bei der Robert Aebi Landtechnik AG, den John Deere T560 vor.

«Der T560 ist der perfekte Mähdrescher für die Schweiz», so Krähenbühl. Das Dreschwerk wurde grundsätzlich überarbeitet. Es verfügt nun über mehr Umschlingungswinkel und  mehr Abscheidefläche. Zudem wurde eine grosse Mehrleistung bei der 2. Abscheidetrommel erreicht. Diese Fläche beträgt nun 3,3 m2. «Dort holen wir die Mehrleistung raus.»

Neu ist der Dreschkorb mit drei verschiedenen Segmenten verfügbar. So kann man die Maschine spezifischer einstellen.

Auch die Flexibilität ist beim T560 grossgeschrieben: Umrüsten von Weizen zu Raps ist sehr schnell möglich. Dieser Mähdrescher hat ausserdem eine grosse Kabine, ein Pro-Drive-Getriebe und GPS Lösungen mit Dokumentation.

 

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