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M76 soll geschossen werden

Die Vereinigung zum Schutz von Wild- und Nutztieren vor Grossraubtieren im Kanton Bern fordert den Abschuss des Wolfes, der sich seit Wochen im Gebiet Schangnau aufhält. Er habe «die rote Linie überschritten», heisst es in einer Medienmitteilung.


Auffallend beim Verhalten des Wolfes mit der Bezeichnung M76 sei, dass er sich ist die Nähe des Menschen wage. Der Wolf zeige keine Scheu, sich bei Tageslicht auf den Alpweiden seine Beute zu suchen. Ebenfalls wurde das Grossraubtier mehrmals in der Nähe von Sennhütten gesichtet, denen er sich bis auf 50 m Entfernung nähert. Dieses Verhalten sei beängstigend für die Bewirtschafter und die Sicherheit der Älplerfamilien könne nicht mehr gewährleistet werden.

Seit Wochen im Gebiet unterwegs

Der Wolf M76 scheint sich schon seit längerer Zeit in der Region Schangnau aufzuhalten und habe nach Angaben der Jagdstatistik im Jahr 2017 bereits 31 Übergriffe zu verzeichnen. Heuer seien im Gebiet bereits mehrere Schafe und Ziegen gerissen und zum Teil schwer verletzt worden. Wie die Vereinigung zum Schutz von Wild- und Nutztieren vor Grossraubtieren im Kanton Bern in ihrer Mitteilung schreibt, fordert sie nun die Abschussbewilligung des Tieres, wie das Wolfskonzept Schweiz es in gewissen Fällen einzelner Wolfsindividuen vorsieht. Der Abschuss sei aus Sicht der Vereinigung aufgrund des Gefahrenpotenzials mehr als gegeben. pd

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