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Luzern hinterfragt Tractor Pulling

Die Luzerner Regierung findet, dass der Grossanlass des Tractor Pullings zu einer zu hohen Bodenbelastung führt. Diese sei nicht mit bundesrechtlichen Vorgaben zu vereinbaren.


Das Tractor Pulling auf der Knutwiler Höhe im Kanton Luzern zog jeweils bis zu 30000 Besucher an. Letztmals wurde der Anlass im August 2019 durchgeführt. Ob dieses Jahr überhaupt in der Schweiz wegen dem Corona bedingten Veranstaltungsverbot solche Anlässe stattfinden, sei derzeit noch offen, wie der Website der 390 Mitglieder zählenden Schweizer Tractor Pulling Vereinigung zu entnehmen ist.  

Die Politik macht Druck

Nun droht zumindest im Kanton Luzern auch politisch das Aus für diese besondere Art des Motorsports, wo es darum geht, «den stärksten Traktor in Kombination mit dem geschicktesten Fahrer zu bestimmen», wie die Vereinigung definiert.  Dabei ziehen PS-starke Traktoren jeweils einen Bremswagen, ohne dass die Hinterräder im Boden durchdrehen.

Die Luzerner SP-Kantonsrätin Isabella Schwegler und zahlreiche Mitunterzeichner hatten im September letzten Jahres, also kurz nach dem letztjährigen Anlass in Knutwil, eine Anfrage an die Regierung gestellt. Darin will sie Auskunft über die Bewilligung von Tractor Pulling auf Landwirtschaftsland und über mögliche negative Folgen für die Umwelt.

Bodenbelastung nicht akzeptabel  

In der Antwort schreibt die Regierung nun, dass sich die Durchführung von Motorsportveranstaltungen auf gewachsenem landwirtschaftlich genutztem Boden mit den Grundsätzen einer bodenschonenden und nachhaltigen Bodenbewirtschaftung nicht vereinbaren lassen. Verwiesen wird auf Bundesrecht, konkret Art 33 des Umweltschutzgesetzes. «Die Beanspruchung des fruchtbaren Landwirtschaftsbodens durch Tractor Pulling ist eine nicht mit den bundesrechtlichen Vorgaben vereinbare Bodenbelastung.» Die Bewilligung für solche Anlässe müsse deshalb zeitnah kritisch überprüft werden, schreibt die Regierung.

Für dieses Jahr wären schweizweit wieder zahlreiche Pulling Anlässe vorgesehen, so auch in Knutwil vom 7. bis 9. August. Dies dürfte allerdings nicht mehr realistisch sein.

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