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Lorenz Hirt ist neuer Präsident der Branchenorganisation Swissgranum

Die Getreide-Branchenorganisation Swissgranum hat einen neuen Präsidenten. Auf Fritz Glauser folgt Lorenz Hirt. Die Branche schaut auf ein weiteres gutes Jahr zurück, die grössten Sorgen bereitet die hohe Produktion beim Brotgetreide.


Publiziert: 19.11.2019 / 12:22

Seit 20 Jahren sorgt Swissgranum für Zusammenarbeit entlang der Getreide-Wertschöpfungskette. Ausgelöst wurde die Gründung durch die Liberalisierungsschritte in den 1990er-Jahren, wie sich der scheidende Präsident Fritz Glauser erinnerte.

Glauser bleibt Vizepräsident

Glauser präsidierte seine (vorläufig?) letzte Delegiertenversammlung der Swissgranum. Mit der Wahl von Lorenz Hirt endete schon seine zweite Amtszeit als Präsident. Der Freiburger Landwirt wird weiterhin als Vizepräsident amten.

Der neue Swissgranum-Präsident verfügt bereits über ein stattliches Portefeuille. Er ist unter anderem VR-Präsident von Switzerland Cheese Marketing sowie Geschäftsführer der Föderation Lebensmittel-Verarbeiter (Fial) und des Verbands der Molkerei-Industrie (VMI).

"Immer mehr zusammengerückt"

"Wir sind in diesen Jahren immer näher zusammengerückt", erklärte Glauser in seiner Jubiläumsansprache. Mit Stolz dürfe man feststellen "dass wir gut unterwegs sind", sagte er. "Der Spirit, zusammen vorwärts zu gehen ist ungeschmälert", so Glauser.

Von Regierung und Verwaltung erwarte er eine kohärentere Politik, fuhr Glauser fort. Es brauche die richtigen Rahmenbedingungen, um die eigenen Ziele umzusetzen. Hier erwähnte der Präsident "rigoroses Setzen auf Qualität, lokale Produktion oder damit verbunden die Mehrwertstrategie".

Zu geringe Inlandproduktion beim Raps

Was die Marktsituation angeht, verwies Swissgranum-Direktor Stephan Scheuner auf die dritte qualitativ und quantitativ gute Ernte beim Brotgetreide in Serie. Dies hat auch einige Herausforderungen bei der Bewältigung der Mengen zur Folge. Die Mengenbilanz für die beiden letzten Jahre weise einen Überschuss von rund 95'000 t auf. Massnahmen (Deklassierung, Überlagerung, tiefere Importe) seien ergriffen.

Anders sieht es beim Futtergetreide aus. Hier strebt die Branche zwar seit Längerem eine Ausdehnung der Menge von Futterweizen und Körnermais an, bisher sei es aber nicht gelungen, eine gemeinsame Strategie zu finden, um die politisch umstrittenen Importe zu vermindern.

Anders sieht laut Scheuner die Lage beim Schweizer Raps aus. In den vergangenen Jahren sei der Absatz dank Imagepolitur und Ersatz von Palmöl durch die Industrie klar gestiegen, 2019 lag die Produktion aber 25% unter dem Bedarf, "was die Branche vor Herausforderungen stellte".

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