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Liechtenstein: Die Hasenpest geht um

Im November 2018 wurde der erste Fall von Tularämie, auch Hasenpest genannt, im Ruggeller Riet entdeckt.


von sda
Publiziert: 24.04.2019 / 16:07

Seither wurden zwei im Ruggeller Riet und ein am Triesenberg tot aufgefundener Feldhase zur Untersuchung ans Nationale Referenzlabor für Tularämie geschickt. Bei allen drei Feldhasen konnte die Hasenpest nachgewiesen werden.

Landesweite Tierseuche

Es kann somit davon ausgegangen werden, dass sich die Hasenpest von einem lokalen Geschehen im Ruggeller Riet zu einer landesweiten Tierseuche entwickelt hat. An der Tularämie erkranken vorwiegend Hasen und andere Nagetiere, aber auch Menschen. Menschen können sich durch direkten oder indirekten Kontakt mit infizierten Tieren anstecken. Eine Infektion ist zudem über verseuchte Zecken möglich. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch kommt nicht vor.

Kein Staub einatmen

Die wichtigste Schutzmassnahme besteht darin, offensichtlich kranke und tote Tiere nicht mit blossen Händen anzugreifen. Zudem soll die Einatmung von Staub in unmittelbarer Umgebung solcher Kadaver vermieden werden.

Eine Infektion äussert sich beim Menschen als grippeartige Erkrankung mit Fieber und Gliederschmerzen. An der Infektionsstelle kann sich eine geschwürige Veränderung bilden und Lymphknoten können schmerzhaft anschwellen. Eine rechtzeitige Antibiotikatherapie hat im Allgemeinen einen guten Behandlungserfolg.

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