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Lieber aus Pflanzen: Holländer trinken immer weniger Kuhmilch

Holländer konsumieren immer weniger Milch und Milchprodukte. Immer mehr weichen auf pflanzliche Alternativen aus. Trotzdem werde noch immer zu viel tierisches Eiweiss konsumiert.


Zwischen 2016 und 2019 seien in Holland die Supermarktverkäufe von Milch um 6%, von Buttermilch um fast 8% und von Fertigmilchpudding sogar um 25% zurückgegangen, berichtete der Sender NOS, dem holländischen Rundfunk, und zitierte Zahlen der Marktforschungsgruppe IRI.

Gesundheits-Bedenken und grosse Auswahl

Bas Roelofs, verantwortlich für den niederländischen Markt beim Molkereikonzern Friesland-Campina, erklärte gegenüber NOS, dass die grosse Auswahl an Getränken für die Verbraucher ein Grund für die Umstellung sei. Gesundheitliche Bedenken wegen des Zusatzes von Zucker in Pudding sei ein weiteres Thema, sagte er. «Wir sind damit beschäftigt, die Zuckermenge in unseren Produkten zu reduzieren», sagte er dem Sender.

Immer noch ein Drittel zu viel

Gleichzeitig nimmt das Angebot an pflanzlichen Eiweissgetränken wie Soja- und Mandelgetränken zu. Stacy Pyett, Forscherin an der Universität Wageningen, betont, dass pflanzliche Milchprodukte nur 1 bis 2 Prozent des Gesamtmarktanteils ausmachen. «Aber der Markt wächst sehr schnell in den westlichen Ländern», sagt sie. Nach wie vor essen Holländer noch immer ein Drittel mehr Eiweiss als sie täglich benötigen. Tierisches Eiweiss belaste die Umwelt stärker, als pflanzliche Proteine, sagte sie.

Pflanzliche Produkte in jedem dritten Haushalt

Das belgische Unternehmen Alpro ist einer der Hauptnutzniesser der Umstellung auf Pflanzenmilchprodukte und sagte, dass der Umsatz in den Niederlanden jedes Jahr um zig Millionen Euro steige. «Zu Beginn in den 1980er Jahren wurden unsere Produkte hauptsächlich von Menschen gekauft, die laktoseintolerant waren. Das ist heute anders», sagte Alpro-Sprecherin Jasmien de Gussem gegenüber NOS. Gemäss Alpro haben 33% der niederländischen Haushalte ein Milchprodukt auf pflanzlicher Basis im Kühlschrank.

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