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Liberales Komitee: Trinkwasserinitiative sei die einzige Möglichkeit zum raschen Schutz des Trinkwassers

Nach Ansicht eines liberalen Komitees ist die Trinkwasserinitiative eine ökologische Notwendigkeit. Mit einem Ja in der Abstimmung vom 13. Juni 2021 könne die Bevölkerung den Stillstand in der Landwirtschaftspolitik endlich beenden.


Die GLP-Nationalrätinnen Tiana Moser (ZH) und Melanie Mettler (BE) sowie die FDP-Nationalräte Matthias Jauslin (AG) und Christian Wasserfallen (BE) präsentierten an einer virtuellen Medienkonferenz die Argumente des liberalen Komitees für die Trinkwasserinitiative.

Gegenvorschlag verweigert

Nachdem das Parlament einen Gegenvorschlag verweigert habe, sei die Initiative die einzige Möglichkeit, das Trinkwasser rasch besser zu schützen. Die Schweiz könne nicht Milliarden in die Landwirtschaft investieren, wenn diese gleichzeitig Böden und Gewässer mit überhöhtem Düngereinsatz und Pestiziden verschmutze.

Acht Jahre seien genug Zeit

Staatliche Mittel müssten gezielt eingesetzt werden für eine ökologische Landwirtschaft. Dies würde es viel mehr Landwirten ermöglichen, im Einklang mit den natürlichen Lebensgrundlagen wirtschaftlich und erfolgreich Nahrungsmittel zu produzieren. Die im Initiativtext vorgesehene Übergangsfrist von acht Jahren schaffe genügend Raum, sich dieser neuen Ausgangslage anzupassen.

Die Trinkwasserinitiative eingereicht hat der Verein «Sauberes Wasser für alle». Sie fordert, dass nur noch Bauern Subventionen erhalten, die auf Pestizide, vorbeugend oder systematisch verabreichte Antibiotika und zugekauftes Futter verzichten. Auch die landwirtschaftliche Forschung, Beratung und Ausbildung soll nur unter diesen Bedingungen Geld vom Bund erhalten.

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