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Leserbrief: Wer sich auf Ränkespiele einlässt, kommt in die Zwickmühle

Zum Artikel «Bio sagt 1 × Ja und 1 × Nein», BauernZeitung vom 16. April 2021.


Dies ist ein Leserbrief der BauernZeitung - Ausgabe 30. April 2021

Im Hinblick auf die bevorstehende Abstimmung zur Trinkwasser- & Pestizidverbots-Initiative vom Sonntag, 13. Juni 2021 publizieren wir alle erhaltenen Leserbriefe auch auf der Website www.bauernzeitung.ch.

Leserbriefe geben die persönliche Meinung des Einsenders wieder, die sich nicht unbedingt mit jener von Redaktion und Verlag deckt

Die Parolenfassung zur Trinkwasser-Initiative war für Bio Suisse erwartungsgemäss alles andere als einfach. Auf der einen Seite der drohende Preiszerfall von Bioprodukten bei einer Annahme der Initiative, andererseits das Unverständnis vieler Kunden und Mitglieder bei einer Nein-Parole.

In solche Zwickmühlen gerät aber unweigerlich, wer sich auf die Ränkespiele der Zustimmungsjäger aus Politik und Medien einlässt. Viel wird über Möglichkeiten zur Umsetzung und die ökonomischen Auswirkungen auf die Betriebsstrukturen diskutiert.

Dass eine Entscheidungsfindung für solch komplexe Themen aber unmöglich mit Hilfe von einigen Sätzen gelingen kann, welche in die Verfassung geschrieben werden sollen, wird von vielen komplett ausser Acht gelassen.

Die Entscheidung, ob und wo noch Futter für den Betrieb zugekauft wird, bei welchen Kulturen der Verzicht auf chemische Pestizide gutzumachen ist oder wann und wie Antibiotika bei kranken Tieren eingesetzt werden, bleibt am besten bei den Entscheidungsträgern vor Ort: den Bauern!

Wer einen freien Markt will, der darf dessen Prinzipien nicht bei jedem Gegenwind des Zeitgeistes an den Rand schieben und als unwichtig abtun. Und würden die Landwirt(innen) in der Schweiz mit ihrer Eigenverantwortung nicht im Sinne der Konsument(innen) produzieren, würden diese ihrerseits ihre Souveränität als Verbraucher wahrnehmen und mit der Produktwahl den Weg zur besten allgemeinen Zufriedenheit weisen. Dass dies im Moment nicht wirklich geschieht, sollte Bände sprechen.

Wer in diese seit Jahrhunderten bewährten Systeme (welche zugegebenermassen manchmal viel Zeit benötigen, bis Änderungen eintreten) kein Vertrauen hat, der wird sich in der politischen Schlammschlacht um moralische und ökologische Deutungshoheit verlieren.

 

 

Alle wichtigen Informationen rund um das Thema Pflanzenschutz-Initiativen finden Sie in unseren Online-Artikeln:

 

 

 

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