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Leserbrief: Taktieren und kokettieren bei Bio Suisse

Zum Gastbeitrag «Trotz des Neins zur Trinkwasser-Initiative braucht es eine neue Landwirtschaft», BauernZeitung vom 23. April 2021.


Dies ist ein Leserbrief der BauernZeitung - Ausgabe 30. April 2021

Im Hinblick auf die bevorstehende Abstimmung zur Trinkwasser- & Pestizidverbots-Initiative vom Sonntag, 13. Juni 2021 publizieren wir alle erhaltenen Leserbriefe auch auf der Website www.bauernzeitung.ch.

Leserbriefe geben die persönliche Meinung des Einsenders wieder, die sich nicht unbedingt mit jener von Redaktion und Verlag deckt

Offenbar haben die Besserwisser Hochkonjunktur. Urs Brändli stellt in seinem Gastbeitrag fest: «Es gibt in der Landwirtschaft dringenden Handlungsbedarf – weltweit». Ich möchte präzisieren: Weltweit heisst in diesem Fall vor allem im Ausland.

Es macht den Anschein, als würden die sehr positiven Entwicklungen der hiesigen Landwirtschaft der letzten zehn Jahre kategorisch ausgeblendet. Und das nicht nur von Bio Suisse, sondern vor allem auch von den profilierungssüchtigen Umweltverbänden.

Hüben wie drüben geben die Marketingabteilungen den Takt vor. Und die nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau: Hauptsache Aufmerksamkeit und neue Spendengelder und Legate oder im Fall von Bio Suisse neue Käuferschaft.

Ja, die Marketingüberlegungen. Kürzlich war ich ein paar Tage in den Bergen. Was sehe ich da an einer schmucken Scheune: «Bio Suisse …und der Geschmack kommt zurück!». So, so – und das auf über 1000 Metern Höhe über Meer, wo die Kühe schon immer hauptsächlich Gras gefressen haben. Wahrscheinlich lebt auf diesem Hof der Vater oder der Grossvater nicht mehr, sonst hätte er bestimmt gesagt: «Bub, nimm diesen Blödsinn wieder hinunter!»

Vielleicht waren es ja auch Marketingüberlegungen, weshalb Bio Suisse so lange mit einer Parole zu den beiden Initiativen zugewartet hat. Taktieren und kokettieren. Dabei war bei der Trinkwasser-Initiative von Anfang an sonnenklar, was das für die Biolandwirtschaft heisst. Wenn nun Urs Brändli feststellt, dass «unsere treuesten Kundinnen und Kunden diesen Entscheid nicht verstehen», dann ist wahrscheinlich diesen Leuten bis jetzt etwas vorgegaukelt worden. Wahrscheinlich ist dafür auch noch der Bauernverband verantwortlich. So wie der SBV für die zugegeben hohen Kosten zur Bekämpfung der beiden Initiativen verantwortlich gemacht wird. Absurd.

Vielleicht wäre es für die Bio Suisse doch besser gewesen, auf die eigene Basis zu hören und gleich zu Beginn geschlossen mit der ganzen Land- und Ernährungswirtschaft gegen die schlicht blödsinnige Trinkwasser-Initiative anzutreten. Das hätte Kosten gespart und dann wäre dem Verband auch noch genügend Zeit geblieben, den treuen Kundinnen und Kunden so einiges zu erklären.

 

 

Alle wichtigen Informationen rund um das Thema Pflanzenschutz-Initiativen finden Sie in unseren Online-Artikeln:

 

 

 

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