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Leserbrief: Es ist unglaubwürdig, dass es keine Kupferrückstände geben soll

Zur Diskussion um die Pflanzenschutz-Initiativen.


Dies ist ein Leserbrief der BauernZeitung - Ausgabe 30. April 2021

Im Hinblick auf die bevorstehende Abstimmung zur Trinkwasser- & Pestizidverbots-Initiative vom Sonntag, 13. Juni 2021 publizieren wir alle erhaltenen Leserbriefe auch auf der Website www.bauernzeitung.ch.

Leserbriefe geben die persönliche Meinung des Einsenders wieder, die sich nicht unbedingt mit jener von Redaktion und Verlag deckt

Bereits 1995 prophezeiten Biobauern, dass das damals in der Giftklasse 4 eingeteilte Spritzmittel Kupfer spätestens im Jahr 2000 im Bioanbau nicht mehr angewendet werde. Kupfer wird aber im Bioanbau und konventionell immer noch vielseitig angewendet, weil es im Obstbau das beste Mittel gegen Mischbefall und auch gegen Schrotschuss ist und im Bioanbau immer noch als das beste Mittel gegen die gefürchtete Kraut- und Knollenfäule überzeugt.

Da Kupfer viel mehr angewendet wurde als Chlorothanil, ist es unglaubwürdig, dass bei diesem langsam abbauenden Produkt keine Rückstände gefunden werden! Weil es im Bioanbau immer noch angewendet wird, werden die Rückstände nicht bekanntgegeben.

In den letzten dreissig Jahren haben wir in unserer Umgebung im Hochstammobstbau mit drei bis vier Spritzungen pro Jahr für Selbstversorger und Direktvermarkter einen Kundenstamm von 170 Obstbaumbesitzern aufgebaut.

Ohne synthetische Pflanzenschutzmittel sind im Hochstammobstbau kaum Früchte ohne Wurmbefall durch Fliegen und Essigfliegen, ohne Läuse, ohne die Krankheiten Schrotschuss, Schorf, Blüten- und Zweigmonilia und Lagerfäule zu erzeugen! Auch in unserem Umfeld werden die Hochstammbäume von Biobauern meistens nicht mehr gepflegt. Was an Obstertrag fehlt, kann man ja dann importieren.

Auch die Abnehmer und vor allem die Grossverteiler halten sich im Abstimmungskampf bewusst zurück, obwohl sie in ihren Sortimenten nur einwandfreie Lebensmittel tolerieren. Es wäre deshalb nichts als fair, wenn die Grossverteiler in den nächsten Podiumssendungen zu den anstehenden Initiativen, so wie etwa in der «Arena», Stellung nehmen würden zu den hohen Anforderungen, so dass der Landwirt nicht mehr der Hauptschuldige ist, um dies zu erfüllen! Darum am 13. Juni 2 × Nein.

 

 

Alle wichtigen Informationen rund um das Thema Pflanzenschutz-Initiativen finden Sie in unseren Online-Artikeln:

 

 

 

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