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Lebensmittel: Italien gegen Ampelkennzeichnung

Italiens Regierung lehnt eine Ampelkennzeichnung bei Lebensmitteln weiterhin ab. Landwirtschaftsminister Gian Marco Centinaio bezeichnete die aktuelle Diskussion bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über eine entsprechende farbliche Kennzeichnung des Fett-, Zucker- oder Salzgehaltes in Lebensmitteln als «wirklich anmassend».


Publiziert: 06.11.2018 / 09:52

Massimiliano Giansanti, Präsident des Landwirtschaftsverbandes der größeren Betriebe, Confagricoltura, warnte davor, dass eine erneute Diskussion über die Einführung von Steuern und Warnhinweisen auf Lebensmittelverpackungen auf der Grundlage von Inhaltsstoffen „die Glaubwürdigkeit internationaler Organisationen“ beeinträchtigen könne.

Leidet der Ruf des Olivenöls?

Politik und Wirtschaft in Italien befürchten vor allem eine schlechte Beurteilung für Olivenöl und ein Herabsetzen der sogenannten Mittelmeerdiät. Dabei gehöre diese zu den gesündesten Ernährungsstilen und sei von der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Kultur und Wissenschaft (UNESCO) zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt worden, betonte Centinaio. Er verwies auf die Ende September beim Gipfeltreffen der Vereinten Nationen verabschiedete Resolution zu nichtübertragbaren Krankheiten, wonach es keine „gesunden oder ungesunden Nahrungsmittel“, sondern lediglich eine „gesunde oder ungesunde Ernährung“ gebe.

Nationale Interessen

Giansanti warnte ausserdem vor Beschränkungen der Werbung und Vermarktung von als ungesund angesehenen Lebensmitteln. Es sei nicht auszuschliessen, dass „multilaterale Foren, in denen über Lebensmittelsicherheit und Gesundheit diskutiert wird, zur Verfolgung nationaler Interessen verwendet“ werden, so der Confagricoltura-Präsident.

AgE

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