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Landwirtschaftliche Grundbildung: Junglandwirte fordern vier Jahre

Die Junglandwirtekommission spricht sich für eine verlängerte Ausbildung und die Möglichkeit zur Spezialisierung während der Grundbildung aus.


Publiziert: 10.03.2020 / 14:02 | Aktualisiert: 10.03.2020 / 15:55

Im Moment läuft die Revision der landwirtschaftlichen Grundbildung. Begonnen hatte dieser Prozess laut Agrarbericht 2019 nach Inkrafttreten einer Teilrevision im Jahre 2017. 

Junglandwirte antworten auf Umfrage

Wie Petra Sieghart  vom Bildungsverein Landwirtschaft erklärte, soll die Revision 2030 abgeschlossen sein. Für die Ausarbeitung der neuen Regelungen hole man auf breiter Front Input ein. Dazu läuft eine interne Umfrage im landwirtschaftlichen Umfeld (weiterlesen). 

Nun haben die Junglandwirte per Medienmitteilung ihre Vorstellungen für die zukünftige Ausbildung aufgezeigt:

  • Verlängerung der Lehrzeit von drei auf vier Jahre
  • Möglichkeit der Spezialisierung innerhalb der Ausbildung. Konkret sollen die ersten drei Jahre der Basisausbildung und das vierte einer Spezialisierung gewidmet werden. 
  • Förderung der praktischen Arbeit auf dem Lehrbetrieb
  • Unwesentlicher Ausbau der Anzahl Lektionen der Berufskundefächer. Stattdessen sollen die bestehenden auf vier Jahre aufgeteilt werden.
  • Schweizweit gleiche Anzahl Lektionen und gleicher Stoff in allen Kantonen. Dies soll einen Wechsel des Lehrbetriebs über die Kantonsgrenzen hinweg vereinfachen.
  • Die Verteilung der Lektionen (einzeln oder als Block) soll den Kantonen überlassen sein
  • Wenn die Erwartungen und Anforderungen an die Grundbildung steigen, müsse man weniger anspruchsvolle Ausbildungen wie der Direktzahlungskurs überdacht, angepasst oder auch gestrichen werden. 

Höheren Anforderungen gerecht werden

Eine vierjährige Ausbildung soll gemäss der Junglandwirtekommission die Qualität sicherstellen, sowie den höheren Anforderungen (z. B. im Bereich Pflanzenschutz und Ökologie) gerecht werden. So könne man die zunehmende Komplexität und Vielfalt des Berufs berücksichtigen. Schliesslich seien immer mehr Betriebe spezialisiert, etwa auf Munimast oder Ackerbau. 

So sieht die Grundbildung heute aus

Bisher ist die landwirtschaftliche Grundbildung eine duale Ausbildung, die auf Lehrbetrieben, in überbetrieblichen Kursen und an der Berufsfachschule stattfindet. Sie dauert drei Jahre.

Im dritten Ausbildungsjahr kann man sich im Bereich der Tierhaltung eine Vertiefung aussuchen (Milchproduktion, Rindfleischproduktion oder Schweinehaltung) und zudem eine breite Palette von Wahlfächern von der Bienenhaltung über Gemüsebau bis zum Waldbau oder Alpkäserei belegen.

Verschiedene Punkte sind unklar

Zur zukünftigen Grundbildung in der Landwirtschaft laufen unterschiedliche Debatten:

  • Welcher Abschluss soll zum Empfang von Direktzahlungen berechtigen? Dieser Punkt betrifft z. B. Quereinsteiger aus anderen Berufen. Weiterlesen
  • Werden Bäuerinnen diskriminiert, wenn das Eidgenössische Fährigkeitszeugnis (EFZ) mit Zusatzmodulen aus dem Fachausweis zur Betriebswirtschaft vorgeschrieben werden? Weiterlesen
  • Von ausserhalb der Landwirtschaft (in einem Beitrag der SRF-Rundschau) kam der Vorwurf, die Nachhaltigkeit werde in der Ausbildung vernachlässigt. Weiterlesen 
  • Eine Recherche der BauernZeitung konnte den Vorwurf allerdings widerlegen. Weiterlesen
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