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Landwirte wehren sich mit Protesten gegen üble Nachrede

Deutsche Landwirte wehren sich mit Protesten gegen die Diffamierung durch die Politik. Sie fordern den Rücktritt von Svenja Schulze, die im «Bericht zur Lage der Natur» den Bauern die Verantwortung für den Artenrückgang gibt.


Der «Bericht zur Lage der Natur», den Svenja Schulze (SPD) letzte Woche in Berlin vorstellte, rückte die Landwirte in ein schlechtes Licht. Darin wird die Schuld über den schlechten Zustand der Natur und den Rückgang der Biodiversität der Landwirtschaft zugeschoben. Die Landwirte nehmen das nicht hin und wehren sich heute mit Demonstrationen in mehreren deutschen Städten.

Rücktrittsforderung der LsV

Der LsV Deutschland (Land schafft Verbindung) wehrt sich gegen die Diffamierung der Landwirte durch die Politik und fordert den Rücktritt von Svenja Schulze und dem Staatssekretär im Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz Jochen Flasbarth. Beide hätten die Angebote von LsV, einen offenen Dialog zu führen, nicht beantwortet und müssten deswegen abtreten.

Die Gesellschaft trägt die Verantwortung für den Artenrückgang

Der LsV betont, dass sich die schlechte Lage der Natur nicht nur durch Pestizide und Dünger verschlechtert, sondern dass die ganze Gesellschaft dazu beitrage. Die Luftverschmutzung durch zu viele Autos und Flugreisen, sowie die «Hygienisierung» der Landwirtschaft wirke sich beispielsweise negativ auf den Insektenstand aus.

Agrarheute war an den Demonstrationen in mehreren Städten dabei:

 In Bonn sind schon früh rund hundert Schlepper vor Ort:

Ein Landwirt äussert sich zum «Bauernbashing»:

Svenja Schulze meldet sich in Berlin zu Wort - und wird ausgebuht:

Noch mehr Demonstrationen

Auch anlässlich einer Sonderkonferenz zur EU-Agrarpolitik wird demonstriert. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Aktivisten von Greenpeace fordern mehr Klima- und Artenschutz in der Agrarpolitik. 

Die Landwirtschaftsministerin von Julia Klöckner (CDU) sprach in der Sonderkonferenz über die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) und des Green Deals, ein Massnahmenplan für eine nachhaltige EU-Wirtschaft.

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