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Landi Weinland: Fusion auf schriftlichem Weg

An der Generalversammlung der Landi Weinland stand ein gewichtiges Geschäft zur Diskussion. Die Fusion mit der Land Neftenbach AG. Wegen Corona fällt dieser Entscheid auf schriftlichem Weg.


Eigentlich wäre alles bis ins Detail geplant gewesen: Die ordentliche Generalversammlung der Landi Weinland hätte am 27. März über die Bühne gehen sollen. Man hatte bewusst bereits den letzten Freitag im März gewählt, um den langjährigen Geschäftsführer Christian Lutz verabschieden zu können. Zugleich stand auch die Fusion mit der Landi Neftenbach AG als gewichtiges Geschäft zur Diskussion. Doch das Coronavirus machte allen einen Strich durch die Rechnung und verhinderte die Versammlung. Die Genossenschafter sind nun aufgefordert, ihre Abstimmungsunterlagen bis heute auszufüllen und abzuschicken. Die spätere Auszählung der Abstimmungsergebnisse erfolgt unter Aufsicht des Notariats Feuerthalen, dies mit Blick auf die Gültigkeit der Fusionsurkunde mit der Landi Neftenbach AG.

Identische Aktivitäten

Die Landi Neftenbach wurde 2012 als gemeinsame AG der Landwirtschaftlichen Genossenschaften Flaachtal und Dägerlen und Umgebung sowie der Landwirtschaftlichen Kreditgenossenschaft Neftenbach realisiert. Mit der Fusion der Landi Flaach mit der Landi Weinland kam 2015 eine erste Minderheitsbeteiligung der AG zur Landi Weinland. Diese ist nun nach der vor zwei Jahren erfolgten Fusion mit der Landi Dägerlen und Umgebung zur Hauptaktionärin Landi Neftenbach AG geworden. Jetzt beantragt die Landi Weinland ihren Genossenschaftern, die Landi Neftenbach AG durch eine Fusion ganz in die Landi Weinland zu integrieren. Dies wird möglich, weil die Landi Weinland noch das letzte kleine Aktienpaket von 10 Prozent von der LKG Neftenbach erwerben konnte. Wegen der identischen operativen Tätigkeit der Landi Neftenbach AG mit den bestehenden Landi-Läden und Top Shops in Marthalen und Diessenhofen macht es keinen Sinn den Landi-Laden, den Top Shop mit Tankstelle und Autowaschanlage der Landi Neftenbach AG als eigenständiges Unternehmen zu führen.

Drohneneinsatz bewährt sich

Aus ökologischer wie auch aus ökonomischer Sicht bewährt hat sich der Einsatz von Drohnen für den Pflanzenschutz im Weinbau an Steillagen. Für das laufende Jahr wurde eine zweite Drohne angeschafft. Für den Ersatz von kleinen Kartoffelpaloxen konnte mit dem Männerheim Waldkirch ein Lieferant gefunden werden, der nur Schweizer Holz verwendet. Für die Reparaturen von beschädigten Paloxen konnte teilweise die Quellenhofstiftung eingespannt werden, welche benachteiligte Menschen beschäftigt.Text

Gute Geschäftszahlen

2019 erwirtschaftete die Landi Weinland einen Bruttoumsatz von 98,073 Millionen Franken. Unter dem Strich resultiert ein Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von knapp 3,5 Millionen Franken. Die Landi konnte sämtliche betriebsnotwendigen Abschreibungen im Umfang von 2,6 Millionen Franken in vollem Umfang tätigen. Das Bilanzergebnis beträgt 892 000 Franken. Die Landi Weinland beschäftigt 207 Mitarbeitende, was 149 Vollzeitstellen entspricht.

43,4 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Detailhandel mit den Bereichen Landi-Läden, Volg-Dorfläden und Top Shops. Die 19 Volg-Dorfläden erwirtschafteten einen Umsatz von knapp 28 Millionen Franken. Acht Dorfläden weisen einen steigenden, drei einen stagnierenden und acht einen sinkenden Umsatz aus. Der umsatzstärkste Dorfladen in Sulz-Rickenbach verzeichnete wegen Sanierungen an der Liegenschaft und wegen einer schlechten Erreichbarkeit durch eine längere Strassensanierung einen Umsatzeinbruch. Der Truttiker Dorfladen musste wegen unbefriedigender Umsatzzahlen geschlossen werden, was viele Emotionen auslöste.

Mehr Biogeteide

Im Agrarbereich konnten in den Segmenten Agrarhandel, Getreide und Landesprodukte 23,3 Millionen Franken umgesetzt worden. Es wurden unter anderem rund 2000 Tonnen Körnermais übernommen. Eine starke Steigerung war bei der Übernahme von Biogetreide zu verzeichnen. «Um Engpässe bei der Einlagerung zu vermeiden, erfordert das Wachstum in den Sektoren Biogetreide und Spezialitätenanbau eine immer aufwendigere Planung», schreibt die Landi. Die Kartoffellager waren bei einer durchschnittlichen Ernte zu 92 Prozent ausgelastet.

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