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LandFrauenverband fordert Verbesserungen für ländliche Räume

Mehr Anstrengungen zur Erreichung gleichwertiger Lebensverhältnisse fordert der Deutsche LandFrauenverband (dlv) von der Bundesregierung.


von AgE
Publiziert: 07.11.2019 / 19:24

„Damit Frauen im ländlichen Raum eine echte Perspektive für ihr Leben sehen, muss die Regierung endlich ihre Fördersysteme grundlegend anpacken, gute Infrastrukturen schaffen und den ländlichen Raum als Chancenraum verstehen“, sagte dlv-Präsidentin Petra Bentkämper anlässlich der Halbzeitbilanz der Bundesregierung.

Bundesregierung habe Chancen verstreichen lassen

Bentkämper appellierte an die Bundesregierung, die Ergebnisse der Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse konsequent umzusetzen. Für das gesamtdeutsche Fördersystem zugunsten strukturschwacher Regionen müssten ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden. Nachholbedarf bestehe bei der Weiterentwicklung der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK), nachdem die Bundesregierung wichtige Chancen für Unternehmerinnen und Existenzgründerinnen auf dem Land habe verstreichen lassen. Das müsse noch in dieser Legislaturperiode geändert werden.

Aktive Gleichstellungspolitik für Frauen

Die Bundesregierung müsse sich für eine aktive Gleichstellungspolitik für Frauen in den ländlichen Räumen stark machen, damit Frauen, darunter auch die Bäuerinnen, ihren Beitrag für gleichwertige Lebensverhältnisse auf dem Land leisten könnten, fordert der dlv. Deutlich verbessert werden müssten die Voraussetzungen für ehrenamtliches Engagement. In der EU-Agrarpolitik seien frauenfördernde Maßnahmen zu verankern.

Greenpeace rügt Bundesregierung

Hart ging indes Greenpeace mit der Bundesregierung ins Gericht. Landwirtschaftsexperte Martin Hofstetter bescheinigte der Regierung, sie habe „die sowieso schon wenig ambitionierten agrarpolitischen Ziele im Koalitionsvertrag krachend verfehlt“. Leidtragende seien Umwelt, Klima und Tiere, aber auch die bäuerlichen Betriebe. Diese würden bei der Umstellung hin zu einer Landwirtschaft, die Klima, Artenvielfalt und Umwelt schont, allein gelassen, monierte Hoftstetter. 

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