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Lachs aus dem Misox

Die Schweizer mögen Lachs. Und seit kurzem ist Lachs aus Schweizer Zucht im Detailhandel erhältlich. Das meldete das SRF-Konsumentenmagazin Espresso am Freitag.


In der Schweiz werden immer mehr Fisch und Seafood gegessen. «Kein anderer Lebensmittel-Sektor konnte in den vergangenen Jahren so kräftig zulegen», schreibt das Bundesamt für Landwirtschaft bereits im September letzten Jahres in einem Bericht. Seit 1988 sei der Konsum um 20 Prozent auf über 56 000 Tonnen gewachsen; pro Kopf sind das 7,6 kg jedes Jahr.

Es liegt auf der Hand, dass der Fisch von irgendwo her kommen muss; gerade in der Schweiz werden über 94 Prozent der Produkte importiert. Bei steigender Nachfrage ist es nur eine Frage der Zeit, bis Unternehmer die Nische entdecken und selbst Fische züchten und verkaufen wollen.

Gesagt getan, sagte sich wohl Ronald Herculeijns, als er beschloss, Swiss Alpine Fish AG aufzubauen. Die Anlage soll jedes Jahr 600 Tonnen Lachs produzieren. Nach zwei Jahren Entwicklungs- und Wartezeit sind nun die ersten Lachse auf dem Schweizer Markt. Und wie das Konsumentenmagazin Espresso am Freitag vermeldete, sind sowohl die Umweltschutzorganisation WWF als auch der Sensoriker begeistert. Der WWF wird mit den Worten zitiert: «Generell sind diese Lachse sehr empfehlenswert.» Und der Sensoriker sagt: «Der Lachs ist enorm frisch, das Aroma ausgeglichen und harmonisch.»

Schon 2016 hat der Kassensturz über das Projekt in Lostallo berichtet.

Damals wie heute werden die Vorteile der Haltung betont: Die Fische würden ohne Antibiotika auskommen, die Anlagen sind umweltschonend, da der Kot in einer Biogasanlage aufbereitet wird. Ausserdem wird mit der Fischproduktion im Misox die Transportdistanz auf den Teller massiv verkürzt.

hja

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