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KOL: Bauernverbände machen sich Gedanken zur Öffentlichkeitsarbeit, AP 22+ und Unfallverhütung

Die Konferenz der operativen Leiter der kantonalen Bauernverbände und der Fachorganisationen (KOL) fand dieses Jahr unter der Leitung des Schweizer Bauernverbands SBV in Einsiedeln im Kanton Schwyz statt.


von lid
Publiziert: 31.08.2019 / 16:07

Während zwei Tagen befassten sich Präsidenten und Geschäftsführer der Organisationen mit aktuellen Themen und machten sich Gedanken, wie sie noch besser auf die aktuellen Bedürfnisse der Gesellschaft eingehen können.

Die geballte Kritik an der Landwirtschaft in den Medien bedrückt viele Bauernfamilien und beschäftigt die Verantwortlichen der Verbände. Die positiven Leistungen, welche viele Bauernfamilien tagtäglich erbringen würden, fänden kaum Wege in die Schlagzeilen der Medien, wurde betont. Negative Einzelfälle oder Beispiele hingegen würden nach dem Motto "Nur schlechte Nachrichten geben gute/attraktive Nachrichten" ausgiebig zelebriert und die Erregung der Konsumenten perfekt bewirtschaftet.

Beziehung zur Öffentlichkeit ist anstrengend

Im Vorfeld wichtiger Wahlen und Abstimmungen bereitet dies den Organisationen Sorgen. Neben der täglichen Arbeit ist es für viele Bäuerinnen und Bauern oft eine zusätzliche Anstrengung die Beziehungen zur Öffentlichkeit zu pflegen. Hier wurden Beispiele besprochen, wie die gepflegte Natur und Biodiversität für die Bevölkerung besser zugänglich gemacht werden könnte.

Aber auch rund um Themen wie die Agrarpolitk 22+, die Situation auf den Märkten und die Unfallverhütung in der Landwirtschaft gab es rege Diskussionen. Von 2017 auf 2018 verdoppelte sich die Zahl der tödlich verunfallten Personen auf Bauernhöfen von 23 auf 46. Vermehrter Stress, Trockenheit und weitere Faktoren wurden dafür als Gründe ins Feld geführt und Lösungen diskutiert.

Treffen sind eine Plattform

Ein Abendprogramm bei der jungen Milchmanufaktur Einsiedeln gab Einblick in einen innovativen, regionalen Milchverarbeitungsbetrieb. Am zweiten Tag stand eine Führung durch das Kloster Einsiedeln mit seiner über 1000-jährigen Geschichte auf dem Programm. Diese gab Einblick in Zeiten, wo die Landwirtschaft noch grosse Teile der Bevölkerung beschäftigte. Bei den gegenwärtigen Herausforderungen in der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft dienen solche Treffen als Plattform, um die Zusammenarbeit zu vertiefen und Perspektiven zu schärfen

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