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Keine Abgabepflicht für unverkäufliche Lebensmittel abgeben

Der Nationalrat will etwas gegen Lebensmittelverschwendung unternehmen. Geschäften soll die Abgabe von unverkäuflichen Lebensmitteln an gemeinnützige Organisationen erleichtert werden. Eine entsprechende Motion ist am Freitag stillschweigend angenommen worden.


von sda
Publiziert: 21.06.2019 / 15:13

Der Anti-Food-Waste-Vorstoss von SP-Nationalrätin Martina Munz (SH) geht nun an den Ständerat. Stimmt auch dieser zu, sollen Lebensmittelgeschäfte künftig noch geniessbare Lebensmittel bei Ladenschluss zertifizierten Organisationen oder Einzelpersonen überlassen können.

Frischprodukte ungeniessbar vermischt

Die Abgabe von Tagesfrischprodukten und nicht mehr verkäuflichen Lebensmitteln sei ein erster Meilenstein zur Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung, schreibt Munz. Heute werden solche Lebensmittel mit Waschpulver vermischt oder auf anderem Weg ungeniessbar gemacht.

Der Bundesrat ist bereit, eine rechtliche Grundlage für das erleichterte Abgeben von Lebensmitteln an gemeinnützige Organisationen zu schaffen. Eine Abgabepflicht geht ihm aber zu weit, wie er in seiner Stellungnahme zum Vorstoss schreibt. Zudem müsse der Schutz der Gesundheit gewährleistet sein.

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Geschäfte sollen unverkäufliche Lebensmittel abgeben
Der Bundesrat will etwas gegen Lebensmittelverschwendung unternehmen. Er ist bereit, die Abgabe von unverkäuflichen Lebensmitteln an gemeinnützige Organisationen zu erleichtern. Er beantragt, eine Motion zum Thema Food Waste anzunehmen.
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Der Vorstoss von SP-Nationalrätin Martina Munz (SH) verlangt, dass Lebensmittelgeschäfte noch geniessbare Lebensmittel bei Ladenschluss zertifizierten Organisationen oder Einzelpersonen überlassen müssen. Die Abgabe von Tagesfrischprodukten und nicht mehr verkäuflichen Lebensmitteln sei ein erster Meilenstein zur Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung, schreibt Munz. Heute werden solche ...
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