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KEF: Befall soll bald vorhersagbar sein

Am Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain arbeitet man an einem Prognosebefall der Eiablage der Kirschessigfliege. Das System funktioniert.


2020 soll nach Planung das letzte Jahr der Projektentwicklung in Deutschland sein, heisst es auf der Website zum Simkef (Simulation Kirschessigfliege), dem System zur Vorhersage der Populationsentwicklung der Kirschessigfliegen (KEF) und ihrer möglichen Folgen für den Obstbau.

Ab 2021 in der Nordwestschweiz verfügbar

Gemäss dem Newsletter des Bandwirtschaftlichen Zentrums Ebenrain BL läuft die Entwicklung des Simkef seit drei Jahren in Deutschland. Unter dem Namen Simkef-CH soll das Progonosemodell ab 2021 auf für Obst- und Beerenproduzenten in der Nordwestschweiz verfügbar sein. 

Dazu sammelt man am Ebenrain während zweier Jahre (2019 bis 2020) Daten zum Fruchtbefall, den Kulturpflanzen und dem Wetter. Erste Resultate seien vielversprechend. 

Es braucht Daten

Die Simulation soll die Entwicklung der KEF-Populationen anhand von u.a. Wetter- und Kulturdaten (z. B. dem Reifegrad der Früchte) vorhersagen. Das Ziel ist es, dank der Vorhersagen die KEF gezielter bekämpfen zu können.

Was es vor allem braucht, sind Daten. Bisher konnte laut Website gezeigt werden, dass die Entwicklung eines solchen Modells möglich ist, sofern es genügend Versuchs- und Überwachungsdaten gibt.  

Das System lernt

Man berechnete anhand des Simkefs täglich einen Risikoindex, der mit Boniturdaten zum tatsächlichen Befall in verschiedenen Anlagen abgeglichen wird. So konnte der Grenzwert im Risikoindex ermittelt werden, ab dem erste Eiablagen in der Anlage auftraten. 

Für Süsskirschen konnte das Modell eine "sehr gute Einschätzung des tatsächlichen Eiablagetermins" liefern. Durchschnittlich sieben Tage nachdem der Risikoindex-Grenzwert überschritten war, wurden erste Eiablagen festgestellt. 

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