Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

«Kassensturz» kritisiert «verwässerte» Biomilch

Aufgrund der Trockenheit gab es überdurchschnittlich viele Ausnahmegesuche von Biobauern, um konventionelles Futter zu kaufen. Im «Kassensturz» von heute Abend wird dies kritisiert. Bio-Suisse nimmt zum Vorgehen Stellung.


Publiziert: 02.04.2019 / 00:00

Seit dem letzten Sommer gab es knapp 800 Ausnahmebewilligungen, um konventionelles Futter an Biokühe zu verfüttern. In der SRF-Sendung Kassensturz von heute Abend und in einer Vorschau der Radiosendung Espresso wird dieses Vorgehen als «Verwässerung» der Biomilch kritisiert.

Lukas Inderfurth, Mediensprecher von Bio Suisse, widerspricht dem. Die Ausnahmeklausel sei Teil der Bioverordnung des Bundes. Darin sei geregelt, dass in Ausnahmefällen, wie zum Beispiel bei enormer Futterknappheit aufgrund aussergewöhnlicher Trockenheit Ausnahmebewilligungen erteilt werden können.

Damit ein Bauer die Bewilligung erhält, muss er nachweisen können, dass er weder in der Biobörse der Schweiz noch im nahen Ausland Bioraufutter gefunden hat. Er muss seinen Notstand genau dokumentieren. Erst nach gründlicher Überprüfung kann die Kontrollstelle eine Ausnahme erteilen. «Diese Regelung galt schon immer, da die Bio-Verordnung erfüllt sein muss», so Lukas Inderfurth.

Werbung
Werbung
Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentare (1)
Binder Margrit am 04.04 2019 um 08:27
Ich habe sehr viel Muehe wenn alles immer an den Ranger gestellt wird.2018 war es sehr trocken und die Bio wie alle IP Suisse Bauern hatten viel zuwenig Futter fuer die Tiere. Das da eine Ausnahme Bewilligung erteilt wird ist mehr als wichtig. Den das schlachten der Tiere ist keine Loesung. Bioheu zu bekommen war alles andere als Einfach. Ich appeliere an die Vernupft und stellt die Bio Bauern nicht an die Wand den das sind alles Kleinbetriebe und kaempfen ums ueberleben. Danke
Kommentar erfassen
Die Knospe klettert bald auf zehn Prozent
2018 verzeichnete Bio Suisse einen Umsatz von über 3 Milliarden Franken. Bio hat in allen Bereichen zugelegt: In der Produktion, der Verarbeitung und am Markt. Der Biomarktanteil liegt neu auf 9,9 Prozent.
Artikel lesen
Der Umsatz mit Biolebensmitteln ist in der Schweiz im vergangenen Jahr um 13,3 Prozent gewachsen. Dieses Wachstum erfreut auch Balz Strasser, den neuen Geschäftsführer von Bio Suisse. Schweizer sind Weltmeister Jahr für Jahr entscheiden sich mehr Schweizerinnen und Schweizer für Bioprodukte an der Ladentheke. Mittlerweile legen 56 Prozent von ihnen regelmässig ein Bioprodukt in ihren Warenkorb. ...
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!