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Kanton Bern: Wild setzt Weisstanne und Bergahorn zu

Auf 11 Prozent der Berner Waldfläche verhindern Wildtiere das Nachwachsen geeigneter Jungbäume. Dort gilt die Situation als untragbar.


Die gute Nachricht vorweg: auf zwei Dritteln der Waldfläche im Kanton Bern sind die Schäden durch Rehe, Gämsen und Rothirsche kein Problem. In den Gebieten Napf, Kiesen und Niederhorn hingegen ist die Situation schwieriger, wie der Kanton in einer Medienmitteilung zum Wildschadengutachten 2019 schreibt.

Jungbäume leiden unter Wildverbiss

Demnach sind elf Prozent des Berner Waldes derart schwer von Wildverbiss betroffen, dass nicht genügend Jungpflanzen nachwachsen bzw. aufwachsen können. Besonders beliebt beim Wild sind Bergahorn und Weisstanne. Gerade diese Arten wären aber wertvoll, da sie den Boden gut durchwurzeln und den Wald vor Naturgefahren schützen. 

Situation muss sich ändern

Im westlichen und östlichen Berner Oberland nehme der Einfluss von Rotwild zu. Verbesserungen gab es im Raum Schwarzenburg. 

Gerade im Hinblick auf die Klimaveränderung brauche es in den von langanhaltendem und starkem Wildverbiss betroffenen Gebieten eine Verbesserung der Situation, schreibt der Kanton Bern. Man arbeite dazu mit dem Jagdinspektorat und weiteren Akteuren zusammen. Der 2018 in gewissen Regionen eingeführte zusätzliche Jagdtag (Donnerstagsjagd) habe bisher eine positive Wirkung erzielt.  

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