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Jowa schliesst Bäckerei in Zollikofen

Immer mehr Leute kaufen Aufbackbrote weil es praktisch ist. Das hat Folgen für grosse und kleine Bäckereien und am Ende auch für die Bauern.


Die Migros-Tochter Jowa schliesst ihre Bäckerei in Zollikofen per Mitte 2021, schreibt sie in einer Medienmitteilung. Gründe seien steigender Preisdruck und eine Verlagerung der Nachfrage von Frisch- zu Tiefkühlbroten. Das ist kein Wunder. Denn wurden 2002 noch 35 000 Tonnen gefrorene Backwaren in die Schweiz importiert, so waren es 2018 bereits 120 000 Tonnen, also fast viermal so viel.

Immer mehr Bäckereien schliessen

Gefrorene Brote werden im Ausland – zum Teil auch in der Schweiz – in Fabriken hergestellt und diese konkurrenzieren die Bäckereien, kleine und grosse. Kleine Bäckereien schliessen still, grössere mit viel Lärm, weil Personal entlassen wird. Und jetzt hat es auch die regionale Bäckerei der Migros-Tochter Jowa erwischt.

Man spürt es förmlich in der Mitteilung, wie die Jowa leidet: «Unter diesen Voraussetzungen kann die regionale Bäckerei in Zollikofen nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden», heisst es in der Mitteilung. Der Standort in Zollikofen BE war 1960 gegründet worden, er ist also 60 Jahre alt. Laut Jowa wären erhebliche Investitionen nötig, um das Gebäude und die Infrastrukturen auf ein zukunftsgerichtetes Niveau zu bringen.

Kein Ende der Importe in Sicht

Die Herstellung der Produkte wird an andere Jowa-Standorte verteilt. Nur leider ist bisher kein Ende der Importe von gefrorenen Teiglingen zu sehen. So verkaufen die Mühlen immer weniger Mehl und diese kaufen weniger Brotgetreide. Und ganz am Ende leiden auch die Getreide-Bauern unter dem geänderten Einkaufsverhalten.

 

 

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