Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Ist die Umwelt gesund, sind wir es auch

Ein Bericht des Bundes zeigt auf, inwiefern Umweltschutz der menschlichen Gesundheit nützt. Es bestehe in der Schweiz aber Handlungsbedarf.


Publiziert: 19.11.2019 / 13:01

Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) und jenes für Gesundheit (BAG) haben sich gemeinsam mit dem gegenseitigen Einfluss der menschlichen Gesundheit und der Umwelt auseinandergesetzt. Wir seien auf eine gesunde Umwelt angewiesen, um selbst gesund zu bleiben, resümiert Pascal Strubler, der Direktor des BAG in einer Mitteilung des Bundes.

2200 bis 2800 vorzeitige Todesfälle

Einen eindeutigen Zusammenhang mit der Umwelt haben die durchschnittlich etwa 2200 bis 2800 vorzeitigen Todesfälle durch Luftverschmutzung in der Schweiz. Diese sind z. T. auf Erkrankungen der Atemwege oder des Herz-Kreislaufsystems verursacht, die Luftschadstoffe hervorrufen können.

Lärm raubt den Schlaf und macht dick

Auch grosse Lärmbelastung hat seine Folgen: Betroffene sind laut BAG und Bafu in ihrem Schlaf gestört und langfristig gefährdet für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht.

Biodiversität hilft vielfältig

In der Natur zu sein, tut Menschen körperlich und geistig gut. In Städten helfen Pflanzen gegen die Hitze und reinigen die Luft, vielfältige Landschaften entspannen. Ausserdem können Stoffe aus Fauna und Flora für die Entwicklung neuer Medikamente wertvoll sein.

Die Lage ist längst nicht ideal

Die Bundesämter betonen zwar die Anstrengungen im Umweltschutz und dem Schutz vor Naturgefahren (etwa Schutzzonen um Trinkwasserfassungen, ein strenges Chemikalienrecht und eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel). Es brauche aber weitere Anstrengungen, denn die Lage sei "längst nicht ideal", wie folgende Stichworte zeigen:

  • Steigender Druck auf Gewässer und die Qualität von Trinkwasser
  • Zusammenhängende naturnahe Flächen sind selten geworden (zumindest im Mittelland)
  • Elektrosmog
  • Lichtveschmutzung
  • Steigende Anzahl von Antibiotikaresistenzen (hier sei die Zusammenarbeit verschiedener Ämter wichtig)
  • Luftqualität (dabei brauche es internationale Zusammenarbeit)

Wissenslücken schliessen

Aktuell bestehen laut BAG und Bafu auch Wissenslücken. So fehlten beispielsweise Daten dazu, wie Menschen Schadstoffquellen ausgesetzt sind. Auch die Belastung und Auswirkungen von Cocktails verschiedener Stoffe seien noch nicht ausreichend bekannt. Daher soll eine Pilotstudie nun zeigen, ob schweizweit ein Programm zur Erforschung dieser Punkte machbar wäre. 

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Statistik: Schweiz ist sorgfältig mit der Umwelt - die Probleme bleiben bestehen
04.09.2019
Das Bundesamt für Statistik (BFS) zeigt in der neuen Taschenstatistik "Umwelt": In der Schweiz wird sorgfältiger mit Umwelt und Ressourcen umgegangen. Die Fortschritte erfolgen indes langsam, Rückschritte bleiben nicht aus.
Artikel lesen
Die Fortschritte erfolgen indes langsam, Rückschritte bleiben nicht aus. Handlungsbedarf besteht beispielsweise beim Artenschutz: In der Schweiz sind gegen 46'000 Pflanzen-, Pilz- und Tierarten bekannt. Von 10'711 untersuchten Arten befinden sich 35 Prozent auf Roten Listen, das heisst, sie gelten als gefährdet, verschollen oder ausgestorben. Einer der Gründe für die Bedrohung von Flora und Fauna ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!