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Insektenhotel: so ziehen die Gäste ein

Frühlingshafte Temperaturen locken bald die ersten Insekten aus ihrem Winterquartier. Da die Krabbelteire als Bestäuber ein gutes Image haben, möchte man sie gerne im garteneigenen Insektenhotel beherbergen. Aber nicht jedes Sammelsurium von Zweigen und Hölzern ist geeignet


Publiziert: 15.02.2019 / 15:17

Der Bestand an Insekten ist in den letzten Jahren dramatisch zurück gegangen. Ein Grund dafür ist fehlender Platz zum Nisten. Wildbienen, Fliegen und Wespen benötigen Unterschlupf, z.B. in Totholz. Dieses bleibt immer seltener liegen, ein Problem für die kleinen Brummer. Insektenhotels können helfen.

Keine zu grossen Zwischenräume

Verschiedene Materialien bieten sich beim Bau eines solchen Hotels an. Rundhölzer und Pflanzenhalme beispielsweise. Bei Halmen gilt es zu beachten, dass der Durchmesser nicht zu gross ist (maximal 1cm). Insekten sind sparsam und müssten für den Ausbau einer grösseren Röhre zu viel investieren.

Bohrlöcher richtig platzieren

Wenn dicke Rundhölzer angebohrt werden, sollte man nicht ins sogenannte Hirnholz in der Mitte bohren. Löcher am Rand sind besser, da dort das Holz weniger anfällig ist zum Spalten. 

Weniger geeignet: Ziegel und Heu

Heu wird selten besiedelt, jedenfalls nicht von Schmetterlingen, Florfliegen oder Marienkäfer, wie mancherorts in der Werbung versprochen wird. Hohle Ziegel sind nicht empfehlenswert, denn einheimische Insekten wohnen kaum darin. Im Gegenteil, es können sich invasive Steinläuse ansiedeln, die eine Konkurrenz sind für die einheimische Fauna.

An bester Lage platzieren

Insekten mögen es warm. Sie regulieren ihre Körpertemperatur nicht aktiv wie Säugetiere und sind daher von der Aussentemperatur abhängig. Ist es zu kalt, können sie nicht fliegen. Daher profitieren sie von wärmenden Sonnenstrahlen und ein sonniger, südlich ausgerichteter Standort für das Hotel ist daher passend. Ausserdem zersetzt das Sonnenlicht die oberen Holzschichten, die dann als Baumaterial von Wespen verwendet werden können.

jsc

 

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