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Insekten vom eigenen Betrieb als Futter für Nutztiere

Das deutsche Start-Up Farminsect will eine Alternative zu herkömmlichem Proteinfutter für Nutztiere bieten. Die Aufzucht von Insektenlarven soll direkt auf den Betrieben mit organischen Abfällen geschehen.


Insektenmehl ist in Deutschland bisher nur für Fische in der Aquakultur zugelassen. Man erwarte aber eine Zulassung für die Mast von Geflügel und Schweinen für 2021, heisst es in einer Mitteilung der Technischen Universität München. Lebende Insekten dürfen aber bereits heute an Hühner, Schweine und Fische verfüttert werden. Hier setzt das Start-Up Farminsect an. 

Larven auf dem Betrieb aufziehen und lebend verfüttern

Farminsect liefert Anlagen auf Tierzuchtbetriebe, in denen die Larven der Soldatenfliege aufgezogen werden können. Da der Weg vom Ei zur Junglarve das Schwierigste sei, bringt das Start-Up fertige Junglarven regelmässig zu den Betrieben, abgestimmt auf deren Bedarf. 

Die Larven werden mit Biomasse – z. B. Reste aus der Lebensmittelindustrie wie Biertreber oder Altbrot, Ernte-  oder Schälreste – gefüttert. Das Futterfach gilt es regelmässig zu füllen und die ausgewachsenen Larven durch neue zu ersetzen. Die Mast dauere etwa eine Woche.

Lebende Larven für mehr Tierwohl

Da dank der dezentralen Anlagen die Larven lebend verfüttert werden können, sehen die Verantwortlichen auch ein Gewinn für das Tierwohl: So werde der natürliche Trieb zum Picken und Wühlen angeregt und besser ausgelebt. Ausserdem könne man mit diesem System lange Transportwege für Futtermittel vermeiden. 

Zum ersten Mal im Einsatz stehen soll eine Farminsect-Pilotanlage demnächst in einem Fischzucht-Betrieb in Bayern.  

Wie ist es in der Schweiz

Hierzulande sind Insekten als Futter für Wassertiere zugelassen. Anderen Nutztieren dürfen bisher keine Insekten verfüttert werden, dafür sind einige Arten als Lebensmittel zugelassen.   

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