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In Grossbritannien töten Kühe zwei Wanderer

Im Norden Englands sind innerhalb von vierzehn Tagen zwei Wanderer bei Kuh-Angriffen ums Leben gekommen. Beide Männer seien von den Kühen so schwer verletzt worden, dass sie noch an der Unfallstelle verstarben.


Am 11. September 2020 wurde der 72-jährige Malcolm Flynn auf einer Wandertour im Norden von England von einer Gruppe Kühe angegriffen und dabei tödlich verletzt. Flynn war mit einem Freund unterwegs. Die Umstände des Zwischenfalls in Northumberland seien noch unklar, schreibt The Guardian in einem Bericht. Die englische Polizei habe aber eine Untersuchung eingeleitet und einen Zeugenaufruf gestartet.

Zweiter Todesfall nur 11 Tage später

Nur elf Tage später kam es zu einem ähnlichen Vorfall in North Yorkshire. Dort kam laut BBC News der stellvertretende Schulleiter der Richmond School Dave Clark bei einem Spaziergang mit seinen Hunden ums Leben. Trotz geleisteter erster Hilfe verstarb Clark noch vor Ort. Auch in diesem Fall ist bisher ungeklärt, warum die Kühe den Fussgänger angriffen. Die Health and Safety Executive (HSE) untersuche nun die Umstände des Vorfalls.

Hunde von der Leine lassen

Im Vereinigten Königreich wurden zwischen 2000 und 2020 laut der HSE 98 Menschen getötet. In vielen Fällen hätten die Fussgänger Hunde bei sich. Die National Farmers’ Union rät Hundebesitzern jetzt, die Hunde zwar grundsätzlich an der Leine zu führen, sie aber laufen zu lassen, sobald die Kühe angreifen sollten, schreibt The Guardian in einem Artikel. So würden die Kühe den Hund anstatt dessen Besitzer jagen. Der Hund sei dabei normalerweise schneller als die Kühe und komme unverletzt davon, so die National Farmers’ Union.

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