Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

In der Schweiz geht der bisher mildeste Winter zu Ende

In der Schweiz geht am Samstag aus meteorologischer Sicht der mildeste Winter seit Messbeginn 1864 zu Ende. Die starken Temperaturschwankungen Ende Februar verursachten bisher keine Schäden an Obstbäumen.


Auf der Alpennordseite lag die Durchschnittstemperatur rund 3,5 bis 4 Grad über der Referenz der Jahre 1961 bis 1990, wie der SRF Meteo am Donnerstag mitteilte. Im Süden war es den Angaben zufolge rund 3 Grad wärmer als üblich.

Sommerliche Temperaturen im Jura

Die landesweit gemittelte Wintertemperatur von Dezember bis Februar betrug laut dem staatlichen Wetterdienst Meteoschweiz heuer rund 0,7 Grad. Der aktuelle Winter übertraf noch seine milden Vorgänger in den Jahren 1989/90, 2006/07 und 2015/16. In Delsberg JU etwa kletterte das Thermometer Mitte Februar für einen Tag auf sommerliche 21,2 Grad und knackte den Monatstemperaturrekord.

Wärme und viel Sonne

Es war nicht nur ausserordentlich warm, sondern auch sehr sonnig. In Zürich, Basel, Bern und Genf etwa purzelten die Rekorde zur Sonnenscheindauer. Die Niederschlagsmengen dagegen bewegten sich im Bereich des langjährigen Mittels.

Westwind brachte Wärme und Stürme

Für die Winterwärme waren den Meteorologen zufolge zahlreiche Westwindlagen verantwortlich, die milde Luft vom Atlantik in den Alpenraum bliesen. Daneben gelangte auch warme Luft von den Rändern von Hochdruckgebieten in den Alpenraum. Die Folge waren mehrere teils heftige Winterstürme von Ende Januar bis Ende Februar. Der stärkste Sturm - «Sabine» - sorgte auf dem Gütsch bei Andermatt für Windgeschwindigkeiten von bis zu 202 Kilometern pro Stunde.

Bisher keine Schäden an den Kulturen

Obwohl sich der Winter zum Jahresbeginn sehr warm zeigte, gab es in den letzten Februartagen einen Kälteeinbruch mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und Schnee bis ins Flachland.

«Die Vegetation ist rund zwei Wochen voraus», schreibt Beatrice Rüttimann vom Schweizer Obstverband auf Anfrage der BauernZeitung. Gemäss ihrer Rückfrage bei den Obstproduzenten habe es aber bisher keine Schäden an den Kulturen gegeben. 

Auch die Ackerkulturen spüren den Frühling

Auch Raps und Wintergetreide (Weizen und Gerste) sind wegen der Wärme bereits weit entwickelt. Es fliegen bereits die ersten Stängelrüssler in die Rapsfelder ein. Warum mit der Stickstoffgabe noch gewartet werden sollte und was gegen die Rapsschädlinge schon unternommen werden kann, lesen Sie hier

Gemäss den neuen Klimaszenarien von Meteoschweiz wird sich die in den Wintern der letzten Jahrzehnte beobachtete Erwärmung auch in Zukunft fortsetzen. Nach Prognosen könnte die durchschnittliche Wintertemperatur bis 2050 noch um 3,5 Grad steigen.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Bauernregeln für den Januar: 2020 gute und schlechte Prognosen
03.02.2020
Der warme Januar lässt Böses ahnen, die Trockenheit soll hingegen eine gute Roggen- und Weinernte geben.
Artikel lesen
Der erste Monat des Jahres 2020 war im Vergleich zu den Vorjahren besonders warm und sonnig. Gegenüber der Referenzperiode (1961 bis 1990) war es dieses Jahr im Januar 2,5 Grad wärmer. Im Hochgebirge betrug der Wärmeüberschuss gemäss SRF Meteo zum Teil über 4 Grad. Zu wenig Regen und ein Sturm Der Regen blieb zum Jahresbeginn mehrheitlich aus. Es gab 70 Prozent weniger Niederschlag als ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns