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IG Neue Schweizer Kuh: Den Nerv der Zeit getroffen

Kleine Kühe sind je länger je mehr gefragt. Dennoch gibt es für die IG Neue Schweizer Kuh und deren Mitglieder noch viel zu tun. Stiere, die eine mittlere Grösse und die von der IG angestrebten Qualitäten vererben, sind Mangelware.


In den fünf Jahren seit ihrer Gründung hat sich die IG neue Schweizer Kuh gut etabliert. «Wir haben Einiges erreicht und werden wahrgenommen», sagte Präsident Martin Huber eingangs der fünften GV heute Freitag in Jonschwil SG.

Obwohl die IG keine offizielle Anerkennung als Tierzuchtorganisation erhalten hat, werden die Stieren-Empfehlungen für alle Milchrassen und der Swiss Index (SWI) als nützlicher Gesamtzuchtwert für eine zeitgemässe Milchzucht wahrgenommen. Geschäftsführer Michael Schwarzenberger konnte dies mit Zahlen bestätigen. Pro Monat gibt es etwa 400 Zugriffe auf die Homepage. Das zeigt, dass die IG weit über ihre 48 Mitglieder hinaus Bekanntheit erlangt hat. Die Grundlagenarbeit zur Weiterentwicklung des SWI zu einem wirtschaftlichen Gesamtzuchtwert ist voll im Gang. 

Teilnahme am Projekt «Wiesenmilch plus»

Die IG konnte sich auch agrarpolitisch einbringen und in der Arbeitsgruppe Tierzuchtstrategie 2030 des BLW mitwirken. Zudem nehmen zwölf Mitgliederbetriebe am Forschungsprojekt «Wiesenmilch plus» teil.

Die IG verfolge eine zukunftsfähige Zuchtstrategie, die anerkannt ist und die Bedürfnisse der Milchviehbetriebe auf Basis einer mittelgrossen, pflegeleichten Kuh erfüllt, betonte Martin Huber. «Sie wird damit auch dem Anspruch des Gesellschaft und des Marktes für eine nachhaltige Milchproduktion gerecht, weil diese Neue Schweizer Kuh mit Gras und anderem Raufutter aus der Region effizient Milch produziert und als abgehende Kuh die Erwartungen an einen guten Schlachtkörper erfüllt.»

Fokus vermehrt auf der Wirtschaftlichkeit

Für die Zukunft will die IG die Wirtschaftlichkeit der modernen Milchkuh noch mehr in den Vordergrund rücken. Deshalb soll für die Mitglieder die freiwillige Wirtschaftlichkeitsauswertung weitergeführt und der Swiss Index zu einem wirtschaftlichen Gesamtzuchtwert weiterentwickelt werden. Am Wirtschaftlichkeitsvergleich haben 2019 acht Betriebe teilgenommen. Das sei zu wenig, um aussagekräftige Resultate präsentieren zu können, sagte Vorstandsmitglied Andreas Häberli. Die teilnehmenden Betriebe werden die Ergebnisse auf jeden Fall erhalten. 

Zwei Vakanzen im Vorstand

Andreas Melchior hatte seinen Rücktritt aus dem Vorstand eingereicht. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der IG Neue Schweizer Kuh. Martin Huber würdigte den Bündner als «Querdenker und Quermacher in der Milchproduktion und Tierzucht». Sein Sitz konnte an der GV nicht neu besetzt werden. Damit bestehen im Vorstand jetzt zwei Vakanzen. Huber kündigte zudem an, das Präsidium spätestens in zwei Jahren abgeben zu wollen.

Der Jahresbeitrag bleibt mit 50 Franken unverändert. Ein Mitglied der IG stellte den Antrag einer Erhöhung des Mitgliederbeitrags, damit die von den Vorstandsmitgliedern erbrachten Leistungen (Vieles heute ehrenamtlich) auch abgegolten werden. Der Vorstand fasste den Auftrag, sich auf die nächste GV Gedanken zu machen, wie hoch der neue Beitrag festgesetzt werden sollte. Das letzte Wort über eine allfällige Erhöhung werden dann die Mitglieder haben.

Den Bericht der ganzen GV lesen Sie am 6. März in der Printausgabe der BauernZeitung.

 

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