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Hühnergegacker: Wenn gesund leben nur nicht so teuer und anstrengend wäre

Wer lebt, hinterlässt gute und weniger gute Spuren. Das weiss auch Redaktorin Daniela Joder.


So Biobauern, jetzt müsst ihr in die Hosen! Ganze 38 Prozent der Schweizer Bevölkerung kaufen Bio ein. Das ergab eine Online-Umfrage von «20 Minuten». Dazu gibt es jetzt verschiedene Theorien: Entweder sind Bioprodukte eeeextrem sättigend, dass sie am gesamten Lebensmittelkonsum effektiv nur zehn Prozent ausmachen oder es lesen hauptsächlich Biokonsumenten «20 Minuten». Die dritte Theorie würde ich spontan favorisieren, nämlich, dass die Menschen meinten, dass sie jetzt dann gerade, also wenn nichts dazwischen kommt, falls nichts anderes Aktion ist und wenn das mit den Pestizidschlagzeilen so weiter geht, bald vielleicht mal Bio kauften, wenns nicht so teuer wäre.

Das Fleisch ist stark

Das ist wie ich, wenn ich abends in den Kühlschrank greife und statt ein Naturejoghurt mit linksdrehendem Bifidus wieder nur ein Bier erwische. Der Wille ist stark, aber das Fleisch noch stärker. Und besonders kräftig ist der Gesässmuskel, der verhindert, dass der Konsument seinen Geldsäckel für gerechte Lebensmittelpreise zückt. Und jetzt findet man plötzlich, man höre und staune, Pestizide im Körper derjenigen, die lieber nach Mallorca fliegen, statt Erntearbeitern oder Poulets ein anständiges Leben zu gönnen. Kerosin findet man ja nicht im Blut oder? Hat wer gemessen? Stattdessen findet man Spuren von teils verbotenen Pestiziden. Ein Cocktail von bis zu 17 Stoffen im Urin des ge­meinen Konsumenten. Nur? – E komisch!? Und wir staunten immer, wie die Spanier so günstig Gemüse und Früchte anbauen können und gleichzeitig unsere Pflanzenschutzmittel recyceln.

Ach, die lieben Hormone

Einige Stoffe könnten nun vielleicht, wenn man 20 Jahre darin badet, krebserregend sein, andere haben unter Umständen eine hormonelle Wirkung, wenn man sich 50 Jahre ausschliesslich von Ananas und Avocado ernährt. Und das ganz im Gegenteil zur Antibabypille, welche die halbe Bevölkerung bedenkenlos einwirft. Wenn nur da niemand eine hormonelle Wirkung feststellt! Wir müssten uns vermehren wie die Mäuse ohne die Dinger, denn ich bin sicher, oder hoffe, dass es in Gummis gefährliche Weichmacher hat … Obwohl, wir wollens an dieser Stelle nicht vertiefen! Gar Naphthalin habe man in einigen Konsumenten gefunden. Also wenn die in Belp zur Schule gingen, weiss ich, woher es kommt. Aus der Fassade des Schulhauses. Seit Jahrzehnten. Nur jetzt kann man es messen und was man weiss, macht einem bekanntlich heiss. So hat nun jedes Schulzimmer einen Lüfter. Nachts. Tags sind ja die Kinder und Lehrer dort. Und die können Corona und Naphthalin, kein Problem. Und bald wird Naphthalin verboten. Das darf dann nicht mehr ausströmen und darum gibts ein neues Schulhaus. Bald. Also bei den Bauern auf dem Feld ist ja einfach, da verbietet man und zack, ists verboten. Aber das Schulhaus kann man nicht einfach verbieten. Ebenso wenig wie Flugreisen, Avocados und ein Mittel, das endlich den doofen Pilz an der Rose im Permakulturgarten wegmacht.

Der Konsument will es besser machen

Das ist ja immer so lustig. Wenn sich der Konsument genug in «20 Minuten» über die Bauern informiert hat, legt er irgendwann den eigenen Garten an und wills besser machen. Kippt dann Spülmittel, Backpulver, Salz und Schwefel über seine Bioblattläuse, um dennoch mit Mundschutz getarnt eines Tages in der Landi am Pflanzenschutzregal zu stehen. Oder auf Lichtnahrung umzusteigen. Es ist einfach so – wer lebt, hinterlässt Spuren. Nicht immer nur Gute, aber die meisten in guter Absicht.

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