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Holland: Bauern wollen Weihnachtsgeschäft stören

Die Farmers Defence Force ruft in Holland zu weiteren Bauernprotesten auf. Das Ziel ist vermutlich der Detailhandel.


Um ihre Forderungen nach einem höheren Anteil der Wertschöpfung und einer weniger strengen Nährstoffpolitik voran zu bringen, sollen den Demonstrationen mit tausenden Traktoren weitere Aktionen folgen, berichtet Agrarheute

Genaues Ziel bisher unklar

Der nächste Protest soll am 18. Dezember stattfinden. Verschiedene Ankündigungen der Framers Defence Force lassen vermuten, dass dieses Mal der Detailhandel das Ziel sein wird. Wahrscheinlich sollen Lieferketten unterbrochen werden, damit die Konsumenten und der Detailhandel den Protest beim Weihnachtsshopping zu spüren bekommen.

Stark konzentrierter Detailhandel

In Holland sind viele Läden von wenigen Verteilzentren abhängig. Sollten die Bauern diese Zentren, den Grosshandel oder viele Filialen blockieren können, hätte das vermutlich eine Wirkung auf das Weihnachtsgeschäft.

Der holländische Dachverband des Lebensmittelhandels (CBL) versucht, den Aktionstag der Farmers Defence Force (FDF) zu verhindern, indem er eine einstweilige Verfügung anstrebt. ZU Gesprächen mit dem CBL sei die nicht bereit gewesen.

Detailhandel setzt ein Ultimatum

Gemäss Agrarheute hat CBL über Anwälte der Bauernprotest-Organisation ein Ultimatum gesetzt: Bis um 22 Uhr am heutigen 13. Dezember 2019 soll die FDF unwiderruflich und schriftlich alle angekündigten Aktionen gegen den Detailhandel abblasen. Ansonsten würde man die Teilnehmenden für allenfalls entstehende Schäden persönlich verantwortlich machen.

Die Anwälte gehen davon aus, dass Schäden in der Höhe mehrerer Millionen Euro entstehen könnten, wenn nur ein Verteilzentrum während einem Tag blockiert wäre.

Die Farmers Defence Force

Die FDF bezeichnet sich selbst auf ihrer Facebook-Seite als eine internationale Gruppe von Bauern und mit Bauern verbundenen oder verwandten Personen. Man wolle seine Mitglieder beschützen und ihnen helfen, wenn sie oder ihre Familien in Not kommen oder ihr Besitz von Umwelt-Aktivisten attackiert wird. 

Aktionen sollen legal bleiben

Die FDF betont, man wolle nichts Illegales tun. Es soll Aktionsgruppen mit jeweils etwa 50 Traktoren geben, die regional aktiv werden. Den konkreten Auftrag bekommen diese Gruppen angeblich erst am Vorabend des 18. Dezembers. Man rede von "knallharten" Aktionen, die die Macht der Bauern demonstrieren sollen.

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