Laut einer Analyse habe sich die wirtschaftliche und soziale Situation der Nidwaldner Landwirtschaftsbetriebe seit der letzten Erhebung 2011 nicht grundlegend verändert, einige Entwicklungen würde diese Einschätzung aber relativieren, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Amtes für Landwirtschaft.

Dabei wird insbesondere die schwierige Lage im Milchmarkt genannt. Weiter würden viele Betriebe das sinkende landwirtschaftliche Einkommen zunehmend mit Nebeneinkommen kompensieren. Dies führe zu zusätzlicher Arbeitsbelastung, verbunden mit Stress und einer Zunahme der psychischen Belastung, so das Amt. Die Ergebnisse der Analyse dienen als Grundlage für die Besprechung der bäuerlichen Organisationen mit den Bundesparlamentariern.

Zudem wurde im Rahmen des Forums über den Stand des Projektes "Zentrum Alpenkulinarik" informiert. Das Projekt soll auch der Nidwaldner Landwirtschaft Chancen bieten, indem unter anderem das Image und die Vermarktung regionaler Produkte gefördert wird.

Die Mitglieder des Forums Landwirtschaft stammen aus den kantonalen landwirtschaftlichen Organisationen, den politischen Parteien, den Korporationen, dem Gewerbeverband, der Tourismusorganisation, den Umweltorganisationen, der Landjugend und aus der landwirtschaftlichen Vereinigung des Landrates.

lid