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Herbstrübe: Früher wichtig, heute dekorativ

Lange ist es her, als die Herbstrübe als Grundnahrungsmittel diente. Heute ist sie vor allem vom "Räbeliechtli"-Umzug bekannt.


von lid
Publiziert: 20.10.2019 / 13:13

Die Herbstrüben sind in der Schweiz als "Räbeliechtli" als Dekoration besser bekannt denn als Nahrungsmittel. Ganz anders war das zu früheren Zeiten: Im Mittelalter war die Herbstrübe ein beliebtes Gemüse, gar ein Grundnahrungsmittel. Mit der Verbreitung der Kartoffeln verloren die  Herbstrüben - oder "Räbe" - an Bedeutung. Heute sind sie in der Küche ein Nischenprodukt. 

Essbare Laterne

Der Star sind sie aber als Räbeliechtli an herbstlichen Umzügen.  Dabei wird die Herbstrübe ausgehöhlt und verziert. Im Innern der Knollen wird eine Kerze angebracht, deren Licht in den kalten und dunklen November-Nächten für stimmungsvolle Atmosphäre sorgt.

Oft singen die Schüler und Kindergärtner während des Umzugs, und am Schluss gibt es ein warmes Getränk. Über die Ursprünge dieses Brauchs ist wenig bekannt: Womöglich handelt es sich um eine Art Erntedank, nachdem die letzten Ackerfrüchte kurz vor dem Winter von den Feldern eingebracht werden.

Kaum Kalorien, aber viele Vitamine

Herbstrüben bestehen zu rund 90 Prozent aus Wasser. Deshalb enthalten sie kaum Kalorien. Dafür sind sie reich an Ballaststoffen, an Vitamin C, welches das Immunsystem stärkt, sowie an Kalium und Kalzium. Für den Rohverzehr ungeeignet, lassen sich aus Herbstrüben schmackhafte Eintöpfe und Schmorgerichte zubereiten. Sie passen zum Beispiel bestens zu Speck. Blätter und Stiele können wie Spinat gekocht werden.

Saison haben die Schweizer Herbstrüben von September bis Dezember.

Gemüsesuppe mit Herbstrüben

Zutaten

  • 1 EL Rapsöl
  • 400-500 g Saisongemüse: nach Belieben Lauch, Sellerie, Herbstrüben, Karotten, Weisskabis, Kartoffeln, klein geschnitten
  • 1 - 1,5 Liter Bouillon  
  • nach Belieben gehackte Petersilie, Pfeffer, Salz zum Abschmecken 

Zubereitung

  1. Öl erhitzen, kleingeschnittenes Gemüse andämpfen und mit der Bouillon ablöschen. Kochzeit: 25 bis 30 Minuten bei kleinem Feuer.
  2. Pfeffer und Petersilie beigeben, mit Salz abschmecken.

Quelle: Union des paysannes et femmes rurales genevoises/landwirtschaft.ch

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