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Heckenstreit in Herlisberg LU: Bauer wehrt sich gegen Strafe

Ein Landwirt aus Herlisberg LU schnitt seine Hecke stark zurück, um für Biodiversität mehr Platz zu schaffen. Dies wurde ihm zum Verhängnis. Er erhielt eine Anzeige. Doch das lässt er nicht auf sich sitzen.


Publiziert: 17.07.2019 / 10:07

Um der Biodiversität willen stutzte Bauer Josef Stöckli mit seinem Sohn Michi aus Herlisberg LU die Haselstauden ihrer Hecke bis auf den Stock. Damit machte er Platz für andere Pflanzen. Einer unbekannten Person hingegen gefiel sein Vorhaben nicht - sie reichte Anzeige ein, wie die Luzerner Zeitung berichtet

Ein Schnitt ist nur alle drei Jahre erlaubt

Mit dem Schnitt habe der Bauer gegen die Verordnung zum Schutz der Hecken, Feldgehölze und Uferbestockungen verstossen. Denn ein Schnitt bis auf den Stock sei nur alle drei Jahre erlaubt, ausser es besteht eine Sonderbewilligung von der Gemeinde. Stöckli hat aber 2003 einen Vertrag mit der Umsetzungskommission Vernetzungsprojekt Römerswil-Retschwil unterschrieben. In diesem Vertrag heisse es, dass die Hasel immer wieder zurückgeschnitten werden müsse, so die Zeitung.

Familie Stöckli schaltet einen Anwalt ein

Die Staatsanwaltschaft 2 in Emmenbrücke sieht das anders und verhängte eine Geldstrafe von 30 Tagesansätzen zu je 50 Franken bedingt bei einer Probezeit von zwei Jahren. Dazu kommt eine Busse von 500 Franken. In der Strafverfügung heisst es, der Landwirt habe "der Beschädigung eines Lebensraumes für Tier- und Pflanzenarten, der nicht korrekten Pflege, beziehungsweise des nicht korrekten Heckenschnitts sowie des Heckenschnitts ohne die erforderliche Ausnahmebewilligung" schuldig gemacht.

Stöcklis sind empört und werden das Urteil anfechten. Dafür haben sie über den landwirtschaftlichen Rechtsschutz einen Anwalt eingeschaltet.

 

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Wegen Heckenpflege angezeigt
Im Luzernischen hat ein Landwirt die Haselsträucher seiner Hecke eines Vernetzungsprojekts stark zurückgeschnitten und hat dafür eine Anzeige bekommen.
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Nichts Böses im Schilde führend, schnitt am 10. Februar 2019 Landwirt Josef Stöckli aus Römerswil LU die Haselstauden seiner Hecke bis auf den Stock zurück. Die Hecke ist Teil eines Vernetzungsprojekts. Gemäss Vertrag erklärte der Bauer sich bereit, die Biodiversität zu fördern und in seiner Hecke neue Pflanzen zu setzen. «Mit dem Rückschnitt der dominanten Haseln sollten andere Pflanzen in der ...
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